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Stimmung pur und Besucherrekord bei der Peitinger Musiknacht

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Ein Dorf hat gerockt, volles Haus und beste Stimmung trotz Regenwetters. Einen neuen Besucherrekord hat die 7. Peitinger Musiknacht verzeichnet: Laut Organisator Michael Schmid ist die 2000er-Marke geknackt worden.

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1 / 32Gute Laune-Pop und Rock aus mehreren Jahrzehnten gab es bei der Band „Sin Goblin“ zu später Stunde in der Schloßberghalle. © Fröhlich
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2 / 32Super Stimmung und ein Besucherrekord. Das sind die Bilder der Peitinger Musiknacht. © Fröhlich
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Peiting – „Ich war erst skeptisch, aber die sind echt toll“, freute sich Monika Pummer im Gasthof Dragoner. Wie berichtete, hatte die Band „Roxx Doxx“ ihr dort geplantes Konzert kurzfristig abgesagt. Mit der Münchener „Jet Band“ standen dafür mehrere Jahrzehnte Konzerterfahrung auf der Bühne.

Gitarrist Ole hatte extra sein Zebra-Jackerl ausgepackt, und die fünf Musiker ließen es richtig krachen. Drücken gab es nicht für die Besucher. Immer wieder suchten die Musiker Kontakt zum Publikum, animierten zum Mitsingen, -tanzen und -klatschen. Spätestens bei den Spider Murphy-Hits grölten alle mit.

Etwas ruhiger ging es gegenüber im S’Xaver zu. Dort herrschte ebenfalls volles Haus, während Sänger Ro Clausmann Songs von Bob Dylan bis Neil Young aufleben ließ. Weiter oben am Hauptplatz waren zwei Musiker spontan auf den Musiknacht-Zug aufgesprungen: Die zwei „Musikertiere“ hatten sich den Pavillon an der Party-Bushaltestelle als Standort erkoren und präsentierten aktuelle Popsongs. Zumindest bis der Regen einsetzte, hatten sie jede Menge Publikum.

Ein Novum war in diesem Jahr der Party-Bus, den Spixx-Wirt Stefan Ressle organisiert hatte. Stündlich drehte das urige Gefährt mit bis zu 30 Passagieren seine feucht-fröhliche Runde bis zum Kreisel in Schongau-West und zurück. „Ab der zweiten Fahrt waren wir immer voll“, erzählte der Busfahrer, während hinter ihm die Besucher mit einem lauthals gesungenen „Ein Hoch auf das , was vor uns liegt“ auf die Abfahrt warteten.

Zum Schneiden dicke Luft herrschte im Gasthof Keppeler, wo die Peitinger Lokalmatadoren „Live Time“ den Saal rockten. Hier war kaum noch ein Durchkommen, es wurde lauthals mitgesungen und ausgelassen getanzt. Genauso wie in der Kegelbahn, wo mit „Take off“ ein weiterer Publikumsmagnet wartete. Nicht nur Country hatten Daniel T. Coates und seine Band im Programm.

Im Buchberger wurde ebenfalls begeistert das Tanzbein geschwungen. Wer es ruhiger bevorzugte, war im Kapitel 10 goldrichtig. Hier verbreiteten „Dusty Fruitbar“ entspannte Bar-Atmosphäre. „Ich hätte nie gedacht, dass es so wird. Alles harmonisch, kein Ärger, kein Stress. Und die Besucherzahl einfach unglaublich“, schwärmte Wirt Jochen Zeller im Café Central, wo die junge Peitinger Band „Rigoros“ auf der Bühne stand. Hier gab es Heimatsound vom Feinsten. Neben Eigenkompositionen gab es auch Songs von Django 3000 oder vom Keller Steff.

Ebenfalls junge Musiker aus Peiting begeisterten mit der Formation „Kind of Black“ in der Schloßberghalle. Die vor einem Jahr gegründete Gruppe meisterte ihren zweiten großen Auftritt mit Bravour und füllten den Saal mit Pop-Balladen in Orchesterbesetzung bis auf den letzten Platz. „Es war echt gut. Und so viele Leute sind gekommen“, strahlte Jungmusikerin Amelie Zwerschke nach dem Auftritt. Jetzt visiert der Peitinger Nachwuchs das Bürgerfest an.

Ebenfalls voll war es im M32, wo die „Beat Bulls“ guten alten Rock zelebrierten. Zum wiederholten Mal dabei überzeugten die Altrocker aus Böbing dieses Mal mit einer exzellenten Sängerin.

Ab Mitternacht neigten sich die Live-Auftritte in den Lokalen langsam dem Ende zu. Nur in der Schloßberghalle hielt die Band „Sin Goblin“ mit Pop und Rock aus mehreren Jahrzehnten bis weit nach Mitternacht die Stellung – und hatte ein dementsprechend volles Haus.

„Bis jetzt habe ich schon mehrere begeisterte Feedbacks von den Wirten bekommen“, so Organisator Michael Schmid. Die Mischung aus heimischen und auswärtigen Bands hat sich wieder bestens bewährt. Da war für jeden etwas dabei. „Wir haben eine super Qualität in der Region. Es ist toll, wenn bei den lokalen Bands so der Punk abgeht wie gestern Abend“, freute sich der Organisator.

Ursula Fröhlich

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