„Fensterschau“: Gerne haben die Autohauschefs Christian (M.) und Richard Rieser (r.) ihr Geschäft für die Präsentation der Werke von Thomas Schöne zur Verfügung gestellt.
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„Fensterschau“: Gerne haben die Autohauschefs Christian (M.) und Richard Rieser (r.) ihr Geschäft für die Präsentation der Werke von Thomas Schöne zur Verfügung gestellt.

Im Autohaus Rieser sind Arbeiten des Kunsthandwerkers Thomas Schöne zu sehen

Fensterschau in Peiting: Vom Ölbild bis zum Comic

  • vonRafael Sala
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Wenn es um Fragen des guten Geschmacks geht, ist man nach Rettenbach ins Allgäu gefahren, ums ans Atelier von Thomas Schöne zu klopfen. Das weiß auch die Prominenz – lokal wie international. Von seiner Schaffenskraft kann man sich auch im Rahmen der „Fensterschau“-Aktion in Peiting überzeugen.

Peiting - Zu Schönes Kunden gehören nach eigenen Aussagen namhafte Hotels, Architekten, Planer sowie Unternehmen der Innenraumgestaltung und der Gastronomie. Auch der Messebau ist vertreten – und Privatkundschaft. Ebenso vielfältig ist das Genre des 59-Jährigen, der in Hersewinkel in Nordrhein-Westfalen geboren wurde.

Seine Arbeiten umfassen Gebiete von der Werbefilmausstattung bis hin zur Buchillustration, vom Ölbild bis zum Comic, von der Grafik bis zum Porträt. Skulpturen, Schmuck, Möbel und sogar Stofftiere und Marionetten: Es scheint nichts zu geben, was unter den Händen von Gestalter Schöne nicht eine professionelle Form annehmen würde. Vor allem Skulpturen bilden einen Schwerpunkt seines Schaffens, die Vorlagen dazu liefern die Esoterik, die Mythologie, die Religion und die Tierwelt.

Zu sehen sind Werke von Thomas Schöne derzeit im Autohaus Rieser an der Bahnhofstraße in Peiting, wo er im Rahmen der „Fensterschau-Schaufenster“ noch bis Sonntag künstlerische Objekte ausstellt. „Eine tolle Sache, wir unterstützen die Aktion“, meinen dazu die Brüder Christian und Richard Rieser.

Seine Lehre zum Grafiker und Designer begann Thomas Schöne 1979 bei der Firma „Bertelsmann“. Danach besuchte er die Oberschule in Münster, um anschließend ein Studium an der Fachhochschule für Grafik und Design im Fachbereich Illustration und Skulptur aufzunehmen.

Es folgten Aufenthalte in Spanien und Italien, wo er sich mit der traditionellen Malerei des 19. Jahrhunderts beschäftigte. Später machte er sich als Kunsthandwerker selbstständig. Grundlegend ist das Beherrschen der Technik, wie sein Credo lautet: „Grundlegende Kenntnisse sind die Voraussetzung, um höchste Qualität liefern zu können.“

Schöne wendet eine Vielzahl von Techniken an, um alte Qualitäten neu zu erschaffen, wie er es formuliert. „Darum lagen meine Interessen schon immer bei den alten Meistern, die mich schon als kleinen Jungen begeisterten, bestimmt auch formten.“

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