Diese Gerätschaften fanden die Polizisten bei dem mutmaßlichen Drogendealer.
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Diese Gerätschaften fanden die Polizisten bei dem Schongauer.

25-Jähriger in Peiting ertappt

Weil er übers Bahngleis lief: Polizei fasst Drogendealer

  • Boris Forstner
    vonBoris Forstner
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Peiting/Schongau – Durch einen kleinen Fehltritt hat ein mutmaßlicher Drogendealer in Peiting die Polizei auf seine Spur gelenkt – bei dem 25-jährigen Schongauer wurden sie daheim reichlich fündig.

Eine Zivilstreife der Weilheimer Bundespolizei beobachtete am Donnerstagabend am Bahnhof Peiting-Ost einen Mann, der die Gleise an einer nicht zugelassenen Stelle überquerte. Als sich die Polizeibeamten zu erkennen gaben, rannte der Betroffene plötzlich davon. Seine Flucht blieb jedoch erfolglos. Die Bundespolizisten, die ihm zu Fuß und mit dem Dienstwagen gefolgt waren, konnten den Mann stoppen. Da der 25-Jährige keinen Ausweis bei sich führte, gab er seine Personalien zunächst mündlich an. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Deutsche bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und als Betäubungsmittelkonsument polizeibekannt war.

Er lebt noch bei der Mutter

Die Bundespolizisten fuhren daraufhin gemeinsam mit dem Mann zu dessen Wohnung, um seine Identität anhand seines Ausweises zu überprüfen. Im Gespräch gab der Betroffene, der noch bei seiner Mutter wohnt, an, dass sich in seinem Zimmer zwei Gramm Marihuana befänden. Die Drogen händigte er im Anschluss tatsächlich an die Bundespolizisten aus.

400 Gramm Marihuana entdeckt

Doch die Vermutung, dass das nicht alles war, bekräftigte sich kurze Zeit später. Zusammen mit zusätzlich herbeigerufenen Beamten der Polizeiinspektion Schongau durchsuchten sie in Anwesenheit der Mutter das Zimmer ihres Sohnes. Dabei fanden die Beamten einen sogenannten Grinder zum Zerkleinern von Marihuana, mehrere Pfeifen, ein Springmesser sowie als Höhepunkt rund 400 Gramm Marihuana. Zudem übergab der Beschuldigte den Beamten einen Rucksack, in dem sich ein Laminiergerät samt Folien befanden, welche sehr stark nach Marihuana rochen.

Die Beamten der Polizeiinspektion Schongau übernahmen zuständigkeitshalber die weitere Bearbeitung des Falls. Der Beschuldigte, der sich wegen unerlaubten Drogenbesitzes sowie unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln verantworten muss, konnte später auf freien Fuß entlassen werden.

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