Seit zwei Wochen werden die schadhaften Stellen im Wellenbecken des Peitinger Freibads neu verfugt. Kinder hatten sich an scharfkantigen Fliesen reihenweise die Zehen aufgeschnitten.
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Seit zwei Wochen werden die schadhaften Stellen im Wellenbecken des Peitinger Freibads neu verfugt. Kinder hatten sich an scharfkantigen Fliesen reihenweise die Zehen aufgeschnitten.

Nach Drama um scharfkantige Fliesen will Peiting bei Sanierung auf Nummer sicher gehen

Wellenfreibad: Wiederöffnung verschiebt sich nach hinten

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Nachdem das Peitinger Wellenfreibad vor drei Wochen schließen musste, weil sich Kinder an scharfkantigen Fliesen die Zehen aufgeschnitten hatten, gehen die Sanierungsarbeiten voran. Das Ziel, spätestens am 17. Juli wieder zu öffnen, wird man allerdings nicht ganz erreichen.

Peiting - Wie berichtet, sind Bauhof-Mitarbeiter seit knapp zwei Wochen damit beschäftigt, die schadhaften Stellen im Nichtschwimmerbereich des Wellenbeckens neu zu verfugen. Mittlerweile ist laut Bürgermeister Peter Ostenrieder der größte Teil geschafft. Aktuell würden noch Restarbeiten erledigt, berichtet der Rathauschef auf Nachfrage der SN.

Dass sich der Öffnungstermin dennoch nach hinten verschiebt, hängt damit zusammen, dass das neue Fugenmaterial bei der aktuellen feuchten Wetterlage mehr Zeit zum Aushärten benötigt. Dazu habe ein hinzugezogener Sicherheitsingenieur geraten, erklärt Ostenrieder. „Wir wollen da auf Nummer sicher gehen.“

Grundreinigung des Beckens folgt

Nichts wäre schließlich schlimmer, als dass nach der Wiederöffnung die gleichen Probleme wie zuvor auftauchen würden, ist sich auch der Bürgermeister bewusst. Auch wenn das heißt, dass sich die Peitinger noch ein wenig länger gedulden müssen, bis sie sich wieder in die Wellen stürzen können.

In der kommenden Woche, wenn die Fugen ausgehärtet sind, soll die Grundreinigung des Beckens erfolgen. Anschließend muss es mit frischem Wasser befüllt und aufgeheizt werden, was in der Regel rund vier Tage dauert. Bleibt es bei diesem Zeitplan, könnte ab Dienstag, 20. Juli, wieder gebadet werden. „Da sollten wir soweit sein“, gibt sich Ostenrieder zuversichtlich.

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