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In der Füssener Straße dürfen Parteien in Peiting die großen Wahlplakattafeln, die sogenannten „Wesselmänner“, künftig auf Gemeindegrund aufstellen.

Marktgemeinderat zum Thema Plakatwerbung

Wo „Wesselmänner“ in Peiting noch stehen dürfen

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Nachdem der Peitinger Marktgemeinderat kürzlich eine Sondernutzungssatzung erlassen hatte, um die Zahl der Wahlplakate im Gemeindegebiet zu beschränken, ging es in der jüngsten Sitzung erneut um das Thema Wahlwerbung. Diesmal im Fokus: die sogenannten „Wesselmänner“.

Peiting – Für die übergroßen Wahlplakattafel hatte die Marktgemeinde bislang feste Plätze an der Ammergauer Straße, der Füssener Straße und der Münchener Straße vorgesehen. Das Problem: Während an den letzten beiden Standorten laut Marktbaumeister Fabian Kreitl jeweils bis zu sechs Wesselmänner mit je zwei Plakaten aufgestellt werden könnten, seien an der Ammergauer Straße im Bereich Zeißlerweg aufgrund der Größe des gemeindlichen Grundstücks nur vier möglich. Was also tun wenn, sich mehr als vier Gruppierungen und Parteien für die Standorte interessieren?

Während Herwig Skalitza (CSU) darin kein Problem sah, fürchtete Geschäftsleiter Stefan Kort das dadurch entstehende Wettrennen um die besten Plätze. „Wir wollten eigentlich vermeiden, dass es nach dem Motto, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, abläuft“, sagte Kort. Doch neben der Zahl der Plakate sprach für Herbert Salzmann noch ein weiterer wichtiger Aspekt gegen den Standort an der Ammergauer Straße, nämlich die Verkehrssicherheit. Der SPD-Fraktionschef verwies auf die Einfahrt zum Zeißlerweg und die eingeschränkte Sicht durch die großen Plakattafeln.

Auch an der Münchener Straße  dürfen Parteien in Peiting die großen Wahlplakattafeln, die sogenannten „Wesselmänner“,  auf Gemeindegrund aufgestellt werden..

Im Gremium einigte man sich schließlich auf die einfachste Lösung. Der Standort Ammergauer Straße wurde komplett gestrichen. An den anderen beiden Stellen auf Gemeindeflur an der Füssener Straße im Bereich Moosbachweg und an der Münchener Straße am Ortseingang von Hohenpeißenberg kommend können bis zu sechs Gruppierungen künftig maximal jeweils einen Wesselmann mit zwei Plakaten aufstellen. Der Beschluss fiel einstimmig.

Ebenso einmütig beschied das Gremium eine Anfrage, die Grünen-Gemeinderat Thomas Elste an die Verwaltung herangetragen hatte. Diese drehte sich darum, ob Parteien das Gemeindewappen zur Wahlwerbung in Printmedien kostenlos benutzen dürften. Man habe dies mit den Fraktionsführern besprochen, sagte Asam. Die einhellige Meinung war, in diesem Fall der Sicht der Verwaltung zu folgen und aus Neutralitätspflicht generell keine Genehmigung für eine derartige Nutzung zu erteilen. Dem folgte der Gemeinderat einstimmig. 

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