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Am Donnerstag soll das defekte Kabel in Peiting ausgetauscht werden.

Wasserschaden am Telekom-Kabel

Peitinger Wohngebiet Lexe: Weiter kein Telefon und Internet

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Noch immer müssen über 50 Peitinger Haushalte im Bereich der Lexe ohne funktionsfähigen Telefon- und Internetanschluss auskommen. Nachdem die Telekom vergangene Woche angekündigt hatte, dass das Problem voraussichtlich bis Dienstag behoben werden könne, wird nun als neuer Termin der kommende Freitag genannt.

Peiting – Seit teils über einer Woche sind die betroffenen Haushalte von der Online-Welt abgeschnitten. Der Grund für die Störung ist laut Telekom, dass Wasser in ein Erdkabel eingedrungen ist und dort die Leitungen beschädigt hat. Ende vergangener Woche war das Unternehmen noch davon ausgegangen, dass die fehlerhafte Stelle am Montag ausgetauscht werden könne und damit die Störung spätestens am Dienstag behoben sei (wir berichteten).

Doch nun musste die zuständige Pressesprecherin Alexia Sailer zurückrudern. Zwar habe man das Problem bei der Grabung am Montag genau lokalisieren können, jedoch liege die fehlerhafte Stelle in Gleisnähe auf dem Gelände der Deutschen Bahn. „Nach Rücksprache mit der DB ist eine Aufgrabung für Donnerstag geplant“, teilte Sailer mit. Erst dann werde sich herausstellen, ob eine schnelle Verlegung des Ersatzkabels möglich sei. „Es müssen rund 100 Meter Kabel eingezogen werden“, so die Pressesprecherin.

Dazu muss ein Techniker in die Baugrube und die mehreren hundert Adern auf beiden Seiten einzeln miteinander verbinden. Sobald alle Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Anschlüsse hochgefahren, geprüft und die Oberfläche wieder verschlossen. Könne umgehend mit der Kabelauswechslung begonnen werden, rechne man damit, dass die Störung spätestens am Freitag behoben sei.

Bleibt zu hoffen, dass es diesmal klappt. Denn während privat ein tagelanger Internetausfall vielleicht noch verschmerzbar ist, trifft er jene, die beruflich auf eine stabile Verbindung angewiesen sind, deutlich härter. So wie Siegfried Gunzinger, der in der Wanderhofstraße wohnt und seit Freitag von der Störung betroffen ist. „Ich muss aktuell immer in ein Gebiet fahren, wo mein Handy LTE-Empfang hat, um meine Aufträge abrufen zu können“, ärgert er sich. 

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