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Völlig verraucht war das Haus am Nelkenweg in Peiting beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungskräften. Die Bewohnerin des Hauses konnte nur noch tot geborgen werden.

Verheerender Brand

Feuerwehr kann Frau (72) nur noch tot aus brennendem Haus in Peiting bergen

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Einsatz für die Feuerwehr Peiting gegen 1 Uhr am frühen Dienstagmorgen in Peiting: Am Nelkenweg in Peiting ist in einem Reiheneckhaus ein Feuer ausgebrochen. Eine Frau kommt dabei ums Leben.

Peiting - Es ist 0.58 Uhr am frühen Dienstagmorgen, als die Mitglieder der Feuerwehren Peiting und Schongau durch ihren Funkmeldeempfänger aus dem Schlaf gerissen werden. Anwohner am Nelkenweg in Peiting haben im Reiheneckhaus mit der Nummer 10 Flammen gesehen und die Feuerwehr alarmiert. „Als wir wenig später am Einsatzort eingetroffen sind wussten wir noch nicht, dass sich noch eine Person, vermutlich die Bewohnerin, in dem Haus befindet“, sagt Peitings Feuerwehrkommandant Klaus Straub. Durch die in der Straße versammelten Anwohner erhalten die Einsatzkräfte aber diese wichtige Information.  

Frau stirbt bei Zimmerbrand in Peiting: Bilder

Zusammen mit dem Löschangriff von außen starten die Feuerwehrleute unter Atemschutz die Personensuche im Haus. Die Flammen schlagen zu diesem Zeitpunkt bereits aus den Fenstern im Erdgeschoss des Gebäudes. Als die Einsatzkräfte die Wohnungstür aufbrechen, folgt schnell die traurige Gewissheit: „Wir haben eine Frau im Flur im Erdgeschoss liegend tot gefunden“, so Straub. Eine Reanimation war nicht mehr möglich. Bei der Toten handelt es sich nach Auskunft der Polizei vermutlich um die 72-jährige Hausbewohnerin.

Nach ersten Erkenntnissen von Polizei und Feuerwehr muss das Feuer wohl im Erdgeschoss in der Küche ausgebrochen sein. „Zumindest war dort der Brandschaden am größten“, sagt der Feuerwehrkommandant. Das Ober- und Dachgeschoss des Hauses waren dagegen nur mäßig durch Feuer beschädigt, stark verraucht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 200 000 Euro

Deutlich sind die Rauch- und Rußspuren an der Hausfassade zu sehen. 

Bis in die Vormittagsstunden sind die Feuerwehrleute mit den Lösch- und Belüftungsarbeiten beschäftigt. Einige Feuerwehrleute sind noch bis in die Mittagszeit an der Einsatzstelle, warten die Arbeiten der Brandfahnder der Polizei ab, die in dem Haus nach Spuren und der Ursache suchen. Später muss die Feuerwehr das Haus ja auch abdichten bzw. sichern.

Immer wieder kommen Nachbarn an das Haus, schauen fassungslos auf die Hausfassade, schütteln die Köpfe. Deutlich sind dort Rauch- und Rußspuren zu sehen, die aus den Fenstern des Erdgeschosses heraus nach oben gehen.

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