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Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister Michael Asam (li.), seinem Vorgänger Klement Sesar, Maltherapeutin Susann Tabatabai-Schweizer (2.vl.) und zwei Künstlerinnen.

Ausstellung im Peitinger Rathaus

"Herzensbrücken" für Besucher und Mitarbeiter

Peiting - Mit dem vielsagenden Titel „Herzensbrücken“ ist eine Bilderausstellung überschrieben, die Peitings Bürgermeister Michael Asam zusammen mit der Mal- und Gestaltungstherapeutin Susann Tabatabai-Schweizer jetzt eröffnet hat.

Mit dem vielsagenden Titel „Herzensbrücken“ ist eine Bilderausstellung überschrieben, die Peitings Bürgermeister Michael Asam zusammen mit der Mal- und Gestaltungstherapeutin Susann Tabatabai-Schweizer jetzt eröffnet hat. Zu sehen sind noch bis Mitte September Kinderbilder aus diversen Kulturen.

Wo sonst herrscht eine derartige Frequenz, wo sonst treffen sich so viele Leute wie in einem Rathaus? Es waren nicht zuletzt diese Überlegungen, die Peitings Bürgermeister Michael Asam dazu bewogen hat, das Rathaus für lokale Künstler zu öffnen und ihnen dort eine Bühne für ihre Arbeit zu bieten. Das liege beinahe zehn Jahre zurück, resümierte Asam bei der Begrüßung zur aktuellen Ausstellung. Auf diese Art und Weise würden viele Menschen die ausgestellten Bilder sehen, könnten sich das eine oder andere auch aussuchen, das ihnen gefalle, und es sogar erwerben.

Das sei bisher gut angekommen, so Asam, weshalb er auf die Idee gekommen sei, dieses Forum auch der Therapeutin Susann Tabatabai-Schweizer anzubieten. „Mach’ ich gerne“, sei deren Antwort gewesen, allerdings mit der Bitte um genügend Vorbereitungszeit. „Und man sieht, was daraus entstanden ist“, merkte Asam an, der die knapp zwei Dutzend Bilder schon einige Tage vorher genießen durfte.

Das Thema „Herzensbrücken“ sei ein sehr schönes, befand Asam und solle zeigen, wie man Gäste in Peiting behandele. Asam attestierte Tabatabai-Schweizer, dass, wie schon vor einem Jahr angedeutet, hier etwas Großartiges entstanden sei. Die Bilder sprächen für sich, meinte der Rathauschef. Er sei, gestand Asam, ein Freund der Farben. Und die Bilder, die im Atelier der Künstlerin entstünden, seien immer sehr farbenfroh. Von diesen Bildern gehe eine gewisse Freude aus, und jeder, der ins Rathaus komme, könne sich gleich informieren. Die Ausstellung sei eine Bereicherung für das Haus.

Man müsse schon Philosoph sein, ergänzte Altbürgermeister Klement Sesar, der ebenfalls zur Vernissage gekommen war, um in Worte zu kleiden, was im Atelier der Fantasie von Susann Tabatabai-Schweizer entstanden sei. Während mehrerer Wochen konnten im Rahmen des offenen Ateliers die beiden Gruppen – Kinder zwischen sechs und neun sowie Jugendliche ab 13 Jahren – ihre Ideen zu Papier bringen. Die jungen Künstler stammen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und konnten ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke in die Bilder einfliessen lassen. Zu sehen ist eine Auswahl der gut 20 Werke in Gouache auf Holz, geöffnet ist die Ausstellung während der Rathausöffnungszeiten bis zum 17. September.

Oliver Sommer

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