Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

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Vorfreude bei einigen Bewohnern und Martin Okrslar (4.v.l.), Petra Asanger-Strobl, Eva Keller, Michael Asam, Manfred Brems und Christian Erhard von der gleichnamigen Baufirma in Rottenbuch.

schaumeier-areal in peiting

Spatenstich für Mehrgenerationen-Wohnen

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Peiting - Das Mehrgenerationenwohnen auf dem alten Schaumeier-Areal an der Ammergauer Straße steht in den Startlöchern. Am Freitag war Spatenstich, zu dem sogar einige zukünftige Bewohner gekommen sind.

Seit der vergangenen Woche wurde fleißig gebaggert, nun hat Martin Okrslar, Vorstand der Maro-Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen, zum Spatenstich für das Mehrgenerationen-Projekt geladen .

„Nach dem ersten Kontakt mit Herrn Okrslar war ich skeptisch, ob so eine Idee in einem kleinen Ort überhaupt umzusetzen ist“, gab Bürgermeister Michael Asam zu. Doch das Konzept war schlüssig, „mir hat vor allem auch gefallen, dass die Bewohner mit einbezogen wurden“. Außerdem würde der alte Schandfleck im Ortskern nun zum Schmuckstück. Hier danke ich vor allem auch dem Herrn Schaumeier, dass alles so gut funktioniert hat“, so Asam.

Zum Projekt: 

Bis Mitte kommenden Jahres soll die Anlage bewohnbar sein. Wegen des hohen Grundwassers gibt es zwar keine Tiefgarage. Dafür aber einen Parkstadel mit Lagerräumen für die Bewohner im Obergeschoss. Der Stadel fungiert auch als Schallschutz. Dahinter sind zwei weitere Gebäude geplant. „Alles in Absprache mit dem Ortsplaner“, lobte Petra Asanger-Strobl, die gemeinsam mit Manfred Brems geplant hat. So haben auch die Häuser Namen: Stiegler-Haus und Pfarrweg-Haus. Letzteres in Anlehnung an den geplanten Weg, der direkt zur Schule und Parkplatz führen soll. 14 Wohnungen werden untergebracht, es gibt einen Gemeinschaftsraum und Radlschuppen. Alles natürlich barrierefrei zugänglich. An der Ammergauer Straße soll ein Zebrastreifen entstehen und auch die Zone 30 ist in greifbarer Nähe. „Wir werden das im Gemeinderat nochmal besprechen“, deutete der Rathauschef an.

Neues Wegerl schafft Verbindung zur Schule

Martin Okrslar lobte vor allem die Verbindung zum Car-Sharing am Ende des neuen Wegerls. „Das passt ganz wunderbar in unser Projekt.“ Alleinstehende, Paare, aber auch Familien mit Kindern, die vor allem miteinander wohnen möchten, werden hier einziehen. Übrigens: Auch alle Genossenschaftsanteile, die die Bürger im Rahmen von „Investment dahoam“ erwerben konnten, sind verkauft. „Das macht einen guten Eindruck und spricht für die Qualität des Vorhabens“, freut sich der Vorstand.

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