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Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Peiting: Vorne von links Christian Lory (stellv. Vorsitzender), Claudia Steindorf (Vorsitzende), Luise Adam (Beisitzerin) und Gerti Hoke (Vertreterin der AsF) sowie hinten von links Herbert Salzmann (Beisitzer Geschäftsleitung/ Organisation), Markus Bader, Michael Asam (beide Beisitzer), Klaus Bodenburg (Kassier), Hans Zwerger (Beisitzer), Theda Smith-Eberle (Kassenprüferin), Gabriel Schmid (Beisitzer) und Norbert Hauber (Kassenprüfer). Die Beisitzer Cornelia Milis und Gunnar Prielmeier fehlen.

Jahreshauptversammlung der SPD Peiting

SPD-Verjüngungskur mit Claudia Steindorf

Peiting - Trotz eines Mitglieds-Durchschnittsalters von 64,3 Jahren ist dem Peitinger SPD-Ortsvereinsvorstand die Verjüngungskur geglückt. Claudia Steindorf (37) ist bei der Jahreshauptversammlung zur neuen Vorsitzenden gewählt worden.

„Chef ist die Claudia, ich muss mich zurücknehmen. Ich versuche auch ganz fest, das zu tun“, versprach Herbert Salzmann, der den Ortsverein die vergangenen zwei Jahre geleitet und nicht mehr als Vorsitzender kandidiert hat. Künftig will er die Vorstandschaft als Beisitzer für Geschäftsleitung und Organisation unterstützen. Ein Amt, das am Wahlabend neu geschaffen wurde.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gemeinderat Christian Lory gewählt, der sich nach einem dreijährigen Ausflug in die Kreispolitik wieder mehr für Peiting engagieren möchte. Als Kassier wiedergewählt wurde Klaus Bodenburg, dem Theda Smith-Eberle und Norbert Hauber als Revisoren auf die Finger schauen. Als Beisitzer bekamen Luise Adam, Michael Asam, Markus Bader, Gunnar Prielmeier, Cornelia Milis, Gabriel Schmid und Hans Zwerger das Vertrauen der 23 anwesenden Wahlberechtigten – von insgesamt 80 Mitgliedern). Stimmberechtigte AsF-Vertreterin im Vorstand wurde Gerti Hoke. Das Amt des Schriftführers konnte nicht besetzt werden, die Schriftführung werden künftig die Beisitzer reihum übernehmen.

„Mir ist nicht langweilig, ehrenamtlich gesehen“, sagte die neue Vorsitzende in ihrer Vorstellungsrede. Claudia Steindorf ist verheiratete Mutter einer Tochter, ausgebildete Industriekauffrau und zuletzt als Versandangestellte im Bereich Export tätig. Sie bezeichnet sich selbst als „alte Gewerkschafterin“.

Seit dem Jahr 2008 ist sie SPD-Mitglied und seit 2012 Vorstandsmitglied im Ortsverein Peiting. Daneben engagiert sie sich im Rückholmanagement der IG Metall, in der AOK-Selbstverwaltung und als ehrenamtliche Richterin in München. „Sie ist eine würdige Nachfolgerin“, betonte Salzmann und wünschte der frisch gebackenen Vorsitzenden viel Erfolg und eine glückliche Hand.

Zu Beginn der Versammlung hatte Salzmann einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres gegeben, vom Fischessen über Alteisensammlung und Flohmärkte bis hin zu den Veranstaltungen und dem Neujahrsempfang zusammen mit der örtlichen CSU. Klaus Bodenburg informierte über die Finanzen mit einem aktuellen Kassenstand von 26 546,18 Euro. Einen großen Posten bei den Ausgaben machte der Neujahrsempfang mit 1400 Euro aus.

Herbert Salzmann bedankte sich bei den Anwesenden für die Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren und betonte, wie wichtig es sei, jüngere Mitglieder zu gewinnen. Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge konnte er Luise Adam als Beisitzerin für den Unterbezirks-Vorstand gewinnen. Zudem wurde beschlossen, eine Spontan-Resolution gegen die Zurückstufung der Werdenfelsbahn mit einer Forderung des zweigleisigen Ausbaus bis Garmisch-Partenkirchen zu verabschieden.

Bürgermeister Michael Asam nahm das Bürgerbegehren zum Erhalt des Baumbestands an der Bahnhofstraße zum Anlass, zu betonen, dass ein Erfolg des Begehrens die Infragestellung des gesamten dritten Bauabschnitts der Bahnhofstraße zur Folge habe.

Mit dem geplanten Ausbau würden die Baumwurzeln geschädigt, so dass die Bäume vielleicht trotzdem gefällt werden müssten. Zudem würden laut Planung mehr neue Bäume gepflanzt, als derzeit vorhanden sind, und auch der gesamte Baumbestand auf dem Bundeswehrgelände bleibe erhalten. „Wer Verbesserung erreichen will, muss Kröten schlucken“, so Asam abschließend.

Die nächste SPD-Veranstaltung findet am 2. Juli um 13.30 Uhr statt. Bei einer Wanderung zum Lamprecht werden Varianten des Hochwasserkonzepts in Peiting diskutiert. Abends klingt die Veranstaltung auf dem Feuerwehrfest in Peiting aus.


Ursula Fröhlich

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