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Notdürftig geflickt wurde die abgerutschte Stelle an der B 23 zwischen Peiting und Rottenbuch. Lkw umfahren die Gefahrenstelle zum Teil auf der Gegenfahrbahn, wie das Bild beweist.

Zwischen Peiting und Rottenbuch

B 23: Abgesackter Untergrund riss Fahrbahn mit

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Peiting/Rottenbuch - Auf der B 23 zwischen Peiting und Rottenbuch müssen Autofahrer derzeit einen Bogen fahren. Dort ist der Untergrund abgesackt. Ursache: noch unklar.

Die neuralgische Stelle liegt nahe der Schnaidbergkurve, im Waldstück bei Hochkreit. Dort ist der Untergrund abgesackt und hat ein rund vier auf zwei Meter großes Fleckerl der Fahrbahn auf- bzw. mitgerissen. „So eine Setzung kommt in diesem Bereich immer wieder mal vor“, sagt Alois Stapf vom Staatlichen Bauamt.

Die Straßenmeisterei Peiting sei bereits beauftragt, den Schaden in den nächsten zwei Wochen zu reparieren. Zunächst provisorisch. „Der Bereich wird mit Asphalt ausgeglichen“, sagt Stapf. Langfristig betrachtet wird das Gelände aber genauer unter die Lupe genommen. Von einem Gutachter. Denn über die Ursache des Schadens kann bislang nur gemutmaßt werden. „Das kann mit Niederschlägen zusammenhängen, aber auch an den verschiedenen Schichten im Boden liegen, die leicht verrutschen.“

Das Problem kommt immer wieder

Grundsätzlich tauchen auf den Straßen rund um die Ammerschlucht immer wieder Setzungen auf. Ob bei Böbing, Hohenpeißenberg oder eben nahe Schnaidberg, „wo wir alle zwei, drei Jahre dieses Problem haben“. Exakte Ursachenforschung wurde dort allerdings schon länger nicht mehr betrieben. „Das letzte Gutachten ist um die 15 Jahre alt“, erinnert sich Stapf. Eine lange Zeit, in der sich in Sachen Bodenbeschaffenheit viel verändert hat. Allein der zahlreichen Holzfällarbeiten wegen. Und unterirdisch?

Einige Schritte unterhalb des Straßen-Schadens stößt man auf den König-Ludwig-Weg, der direkt über bzw. an der Ammer entlang von Peiting nach Rottenbuch führt. Immer wieder sind auf diesem feuchten, schmalen und steinigen Pfad Gefahrenstellen zu bewältigen, weil Brücken oder Felsvorsprünge zu brechen, Hangabschnitte zu rutschen drohen. Diese Naturphänomene sind auch im Bereich der B 23, nur wenige Meter weiter oben, nicht auszuschließen – wenn auch unterirdisch.

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