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Schwer zu finden: Das Unfallauto des 19-jährigen Peißenbergers.

Glimpflicher Unfall bei Peiting mit kuriosen Folgen

Wenn der Abschlepper das Auto nicht findet

Peiting - Zum Glück glimpflich ausgegangen ist ein Unfall an der Auffahrt von der B 472 auf die B 23 bei Peiting. Die Helfer vom ADAC hatten aber ein Problem: Sie fanden das Unfallauto nicht.

Der 19-jährige Fahrer aus Peißenberg hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn am Sonntagmittag die Kurve nicht gepackt und war geradeaus die Böschung hinuntergerutscht. War das Wetter vorher sein Pech, hatte er jetzt Glück: Da der Hang schneebedeckt und glatt war, hat sich der Pkw nicht überschlagen. Der Fahrer bleib unverletzt. Doch die alarmierten Helfer vom ADAC hatten Mühe, den Unfallort zu finden – mehrmals waren sie auf dem Umgehungsstraße hin- und hergefahren, weil das Auto so weit im Graben stand und die Spuren bereits wieder zugeschneit waren.

Auch die Bergung des Wagens erforderte Erfindungsgeist. Erst wurde das Auto aus der Mulde leicht zurückgeschoben, dann mit Schwung und Motorunterstützung rund 50 Meter nach vorne auf einen befestigten Radlweg bewegt. Auf dem konnte dann der noch fahrbare Pkw rund 200 Meter zu einer Parkbucht gefahren werden, wo der Abschleppwagen stand.

hh/bo

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