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Der Plan B: Der eigentlich auf dem Feuerwehrfußballplatz geplante Parkplatz (rote Fläche/Nummer zwei) wird vorübergehend nach Süd-Ost (rote Fläche/Nummer eins) verlegt, um während den – wann auch immer – startenden Altlastenuntersuchungen- und sanierungen rund um Bauhof, Feuerwehrhaus, Alten- und Seniorenheim (die große gelb markierte Fläche/Nummer vier) das Projekt Fußballplätze (grüne Fläche Nummer drei) fortzusetzen. Die Zufahrt zum provisorischen Parkplatz erfolgt über die Untereggstraße (hellblau).

Wegen Altlastenproblematik in Peiting

Provisorischer Parkplatz für Fußballplätze

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Peiting - Mit einem Plan B soll das Fußballplatz-Projekt in Peitings Gemeindekiesgrube – trotz Altlasten-Problematik – nun endlich fortgesetzt werden. Wenn alles glatt geht, wird noch in diesem Jahr der Naturrasen verlegt.

Mehr als ein halbes Jahr ist mittlerweile vergangen, als Peitings Marktbauamtsleiter Jochen Rohrmoser das niederschmetternde Ergebnis erfuhr, dass das Areal rund um Altenheim und Feuerwehrhaus in Sachen Altlasten (wir berichteten) genauer untersucht werden muss. Das Projekt Fußballplätze war damit gestorben – vorerst. Passiert ist seither nicht viel. „Wir haben vor zwei Wochen die Zusage von der Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern (GAB), dass sie uns finanziell unterstützt.“ Wann jedoch welcher Gutachter nun endlich diese Detailuntersuchung vornimmt, steht noch immer in den Sternen. „Ich rechne damit, dass die ganze Sache in drei Jahren abgeschlossen ist“, sagt Rohrmoser sichtlich genervt.

Spatenstich ist so früh wie möglich

Und trotzdem dürfen die Peitinger Fußballer hoffen, dass noch in diesem Jahr zumindest der erste von zwei neuen Plätzen verlegt wird. Rohrmosers Plan B (wir berichteten), wonach der Geltungsbereich des Projekts in zwei Teile aufgesplittet wird, scheint nämlich aufzugehen. Demnach wird die auf dem Feuerwehrfußballplatz geplante Parkfläche vorübergehend auf den südöstlichen Teil des Areals verlegt. Dadurch können Fußballplatz-Bau und Altlasten-Detailuntersuchung getrennt voneinander abgewickelt werden.

Spatenstich für den provisorischen Parkplatz, dessen Zufahrt über die Untereggstraße erfolgt, ist „so früh wie möglich“. Genaueres kann Rohrmoser auch in dieser Sache nicht sagen, weil noch wichtige Rahmenbedingungen wie Schallschutzgutachten und Entwässerungsplan ausstehen.

Fakt ist allerdings schon jetzt, dass die ursprünglich kolportierten zwei Millionen Euro, mit denen die Peitinger Marktgemeinde für das Fußballplatz-Projekt grob rechnete, längst nicht mehr eingehalten werden kann. Rohrmoser spricht inzwischen von 250 000 Euro Mehrkosten, die für bisherigen Entsorgungsaufwand von Altlasten sowie Planungsänderungen angefallen sind.

Der Bike-Park ist gestorben 

Nicht geändert, weil komplett gestorben, ist derweil der Plan eines Bike-Parks, der eigentlich auf dem neuen Parkplatz-Gelände hätte entstehen sollen. „Das ist aufgrund der Belastungen im Boden vom Tisch, auf dieser Fläche kommt nur noch eine Deckelung in Frage“, sagt Rohrmoser. Unter Deckelung versteht man eine Asphaltschicht wie eben diesen provisorischen Parkplatz mit „20 bis 30 Stellplätzen“.

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