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Die "187" dominierte für einige Tage nicht nur diese Hauswand an der Ecke Freistraße/Ludwigstraße.

Vier von fünf Taten geklärt

"187": Polizei schnappt sich Graffiti-Sprayer

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Peiting - Vier der fünf Graffiti-Attacken auf Peitinger Hausfassaden sind geklärt: Hinter der mysteriösen "187" steckt ein 19-Jähriger.

Gleich fünf Hausfassaden im Bereich Ludwigstraße, Freistraße und Bachstraße wurden Ende September und Anfang Oktober mit Graffiti beschmiert. Die ersten vier Schmierereien, die allesamt in der Nacht zum 25. September passierten, wurden von der Schongauer Polizei nun aufgeklärt. Täter war ein 19-jähriger Peitinger, den die Polizisten dank Zeugenhinweisen ausfindig machten. „Bei der Vernehmung hat er sich geständig gezeigt“, sagt Polizeichef Herbert Kieweg. Außerdem wurde bei einer Wohnungsdurchsuchung Beweismaterial sichergestellt.

Als Tag verwendete der junge Erwachsene den Zahlencode 187, der bei der amerikanischen Polizei für Mordfall steht. Bekannt wurde die Geheimsprachen-Ziffer unter anderem durch den Kevin-Reynolds-Film „187 – Eine tödliche Zahl“. Zudem findet er rege Verwendung in der Rap-Szene. Laut Kieweg habe das Motiv des 19-Jährigen weder mit Rap, Film noch der amerikanischen Polizei zu tun. „Es war schlichtweg eine Frustaktion aufgrund privater Probleme.“

Motiv: Frustaktion aufgrund privater Probleme

Erstaunlich ist allerdings, dass der 19-Jährige mit der Schmiererei in der Nacht zum 2. Oktober offenbar nichts zu tun hat. „Während er die anderen Taten offen zugegeben hat, bestreitet er diese vehement ab“, sagt Kieweg, der nach Absprache seines Mitarbeiters tatsächlich davon ausgeht, dass wohl ein weiterer Täter sein Unwesen trieb.

Auf den 19-jährigen Peitinger kommen jedenfalls mehrere Anzeigen wegen Sachbeschädigung zu.

Die 187 schmierte er mit tiefschwarzer Farbe und bis zu zwei Metern Höhe an die Wände. Sowohl an der blauen Sparkasse als auch bei Maler Bittner wurde die kriminelle Kunst bereits übermalt. Die Schadensregulierung müssen die Hausbesitzer mit dem Täter klären. Laut Kieweg wird der Sachschaden aller fünf Fälle auf rund 2500 Euro geschätzt.

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