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Hinein ins kühle Nass: Bei heißen Temperaturen war das Peitinger Wellenfreibad eine beliebte Anlaufstelle.

Saisonbilanz

Peitinger Freibad schwimmt auf der Erfolgswelle

Am Montag ist die Badesaison im Peitinger Wellenfreibad zu Ende gegangen – mit einer bemerkenswerten Bilanz. Über 54 000 Besucher genossen den Wasserspaß, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das lag vor allem am guten Wetter während der Sommerferien.

Peiting – Wer ein Freibad betreibt, braucht starke Nerven und am besten einen guten Draht zu Petrus höchstpersönlich. Denn schließlich entscheidet das Wetter über Wohl und Wehe einer Badesaison. In Peiting hat es offenbar mit der Kommunikation nach ganz oben heuer ausgesprochen gut geklappt. „Wir sind mit der Bilanz sehr zufrieden“, sagt Manfred Turner, zuständiger Mitarbeiter der Kämmerei.

Kein Wunder: Mit genau 54269 Besuchern verzeichnete das Wellenfreibad das beste Ergebnis seit 2007. Zum Rekordsommer 2003 mit 70000 Badegästen fehlt zwar ein ganzes Stück, doch das ist für Turner nur eine Randnotiz. Viel wichtiger aus Sicht der Gemeinde ist es, dass die diesjährige Bilanz den aufsteigenden Trend der vergangenen Jahre bestätigt. „Seit 2015 legen die Besucherzahlen jedes Jahr zu“, erklärt Turner. Von 49000 über 51000 auf eben jetzt über 54000.

Großen Anteil an dieser Entwicklung hat das Wetter. Denn im gleichen Zeitraum stieg auch die Anzahl der Sommertage deutlich an. Allein heuer herrschten an 48 Tagen hochsommerliche Temperaturen über 25 Grad, wovon 29 in die Sommerferien fielen – ein Glücksfall. Zum Vergleich: In den vergangenen zehn Jahren lag der Durchschnitt nur bei 29 Sommertagen.

Ebenfalls ihren Teil zur erfreulichen Bilanz trugen die beiden Badenächte bei – eine davon mit Live-Musik –, die laut Turner „sehr gut besucht“ waren.

Das Plus an Badegästen schlug sich auch in der Kasse der Marktgemeinde nieder, sie nahm mehr ein als kalkuliert. „Mit 67000 Euro haben wir den Haushaltsansatz von 64000 Euro deutlich überschritten“, so der Kämmereimitarbeiter.

Ebenfalls positiv aus Sicht der Gemeinde: Probleme wie im vergangenen Jahr, als für zwei Wochen die Wellenmaschine wegen einer defekten Leitung ausfiel, traten heuer nicht auf. Von außerplanmäßigen Ausgaben für Reparaturen sei man verschont geblieben, berichtet Turner. „Die Technik hat funktioniert.“

Christoph Peters

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