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Kurz vor der Abzweigung Märchenwald kam der Lkw zum Stehen.

Nach dem schweren Verkehrsunfall am Montag in Schongau

Peitinger Lkw-Fahrer außer Lebensgefahr

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Schongau - Der Lkw-Fahrer, der am Montagnachmittag bei einem Unfall in der Dießener Straße in Schongau so schwer verletzt wurde, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Wie die Polizei berichtet, erlitt der Peitinger Lastwagenfahrer (35) bei dem Unfall schwere Gesichtsverletzungen und die Ärzte kämpfen wohl noch um sein Augenlicht. Sonst wurde niemand verletzt. Ein 55-jähriger Peitinger war zur Unfallzeit mit seinem Transporter und Anhänger Richtung Herzogsägmühle gefahren (wir berichteten). Kurz nach der Abzweigung Richtung Märchenwald öffnete sich die linke Seitenklappe des Anhängers und ragte in die Gegenfahrbahn. Die Seitenklappe schlug dem entgegenkommenden Lkw, ein voll beladener Sattelzug, frontal gegen die Windschutzscheibe, die dadurch zu Bruch ging. Der 35-Jährige verlor die Kontrolle über den Lkw, fuhr gegen einen Baum, entwurzelte diesen und kam erst dadurch zum Stehen.

Da erst ein Gutachter die Unfallstelle untersuchen musste und sich auch die Aufräumungsarbeiten schwierig gestalteten – bevor der Sattelzug von einer Spezialfirma geborgen werden konnte, musste zunächst der voll beladene Container umgeladen werden – war die Staatsstraße am Montag bis gegen 22 Uhr komplett gesperrt. Am Laster entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro, am Anhänger und Transporter 1500 Euro.

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