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Am runden Tisch: (v.l.) Bürgermeister Michael Asam, die Raiffeisenbank-Vorstände Mario Lindauer und Stephan Rupprecht, der Peitinger Hauptamtsleiter Stefan Kort und Markt-Kämmerer Christian Hollrieder. 

Kauf des Raiffeisenbank-Gebäudes

Rathaus braucht mehr Platz

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Peiting - Den Mitarbeitern im Peitinger Rathaus wird es zu eng. Deshalb ist Peitings Bürgermeister Michael Asam jetzt ein Clou gelungen. Die Gemeinde kauft das Raiffeisenbank Gebäude am Hauptplatz.

„Es ist eine zukunftsweisende Entscheidung, die der Gemeinderat in der vergangenen Woche getroffen hat“, sagt Bürgermeister Michael Asam, der zu einem Pressegespräch mit den Vorständen der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel ins Rathaus geladen hatte. Schon lange hadere man mit einer Erweiterung des Rathauses. Verschiedene Orte, wie der provisorische Parkplatz an der Ecke Post- /Müllerstraße seine schon diskutiert worden. Mit dem Kauf des Raiffeisen-Gebäudes sei man aus Sicht der Gemeinde zu einer „idealen Lösung“ gekommen, sagte der Rathauschef. Der Standort sei damit gesichert.

Mitarbeiter in enge Räume gepresst

Teilweise waren bislang zwei bis drei Mitarbeiter in ein Büro gepresst, es hat keine Ausweichmöglichkeiten gegeben. In seiner Funktion als Aufsichtsrat bei der Raiffeisenbank habe Asam bei den Vorständen abgeklopft, ob die sich einen Verkauf vorstellen könnten. Und das konnten Lindauer und Rupprecht. Um ihren Kundenstamm machen sich die Banker keine Sorgen. Die müssten ja einfach nur 800 Meter Luftlinie weiter zur Hauptstelle in die Bahnhofstraße kommen. Umgesetzt werden soll der Umzug des Rathauses schleichend. „Vielleicht auch nicht mehr in meiner Amtszeit“, so Asam. Nach dem Auszug der Bank wolle man einen Architekten mit der Planung beauftragen. Barrierefrei soll es sein und auch etwas hermachen. Denn die Bürger hätten sich immer wieder über den unkomfortablen Wartebereich beschwert. „Aber wir wollen schon, dass die Peitinger ordentlich bei uns empfangen werden“, so der Bürgermeister.

Ziel ist auch, die Anlaufstellen näher zusammen zu bringen. Beispielsweise soll auch die Tourist-Info von der Ammergauer Straße an den Hauptplatz verlegt werden. Ein weiterer Vorteil sei die „zentrale Nähe“, wie Hauptamtsleiter Stefan Kort findet. Schließlich sind es nur ein paar Schritte von einem Haus ins andere. Möglicherweise wird es auch eine überdachte Verbindung geben. „Ein Rathaus gehört einfach in die Ortsmitte“, bekräftigte der Bürgermeister die Entscheidung.

Alle sind zufrieden

Alles in Allem sei der Kauf ein absoluter Gewinn für den Markt Peiting. Und auch die Raiffeisenbank-Vorstände sind zufrieden: „Wir helfen der Gemeinde gern und haben dadurch keinen Verlust“, so Lindauer. Den Kaufpreis rückte Rupprecht dann letztendlich auch noch heraus. 506 000 Euro hat ein unabhängiger Gutachter geschätzt. Diesen Betrag habe man dann auch verlangt.

Übrigens: Ein bisschen ist das Gebäude seit dem Anbau 1983 sowieso schon eingemeindet. Denn im Altbau hatte sich im Ober-und Dachgeschoß das Bauamt eingemietet. Mit dem Schimmel, der sich in dem alten Rathaus-Gemäuer ausgebreitet hat, und weshalb das Gebäude umfassend saniert wurde, hat der Kauf aber laut Bürgermeister Michael Asam nichts zu tun.

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