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Peitinger Schloßberghalle als Top-Veranstaltungsort?

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Peiting - Avanciert die Peitinger Schloßberghalle zur besten Veranstaltungshalle im Schongauer Land? Zumindest ist sie jetzt für Kultur- und Bühnen-Events top ausgestattet, bescheinigt der Halle Veranstalter Wolfgang Ramadan. Vielleicht muss sich das allerdings erst noch rumsprechen. Mit 30 Prozent ist die Auslastung des Kultur-Abos für „BrotZeit & Spiele“ noch ein bisschen mager.

Neuer Veranstalter für die Kultur-Events in der Peitinger Schloßberghalle, neues Glück? „Der Abo-Verkauf ist tatsächlich so, dass ich mir ein bisschen mehr erwartet hätte“, bilanziert Wolfgang Ramadan nach dem Start in eine erste Auflage der Kultur-Reihe „BrotZeit & Spiele“. Sechs Veranstaltungen im Kulturjahr 2012, zum Abopreis von 119 Euro: Diese Gelegenheit - macht immerhin eine Freikarte im Vergleich zum Einzelpreis - haben 120 Kulturbegeisterte angenommen. 280 von 400 Plätzen in der Schloßberghalle sind, rein Abo-mäßig betrachtet, leer geblieben und gingen als Ticket in den Einzelverkauf.

Bei Dieter Hildebrandt, hatte vor einer Woche in der Schloßberghalle gastiert, war das kein Problem. Alles ausverkauft. Alles andere wäre beim stilvoll-intelligenten Kabarett-Klassiker allerdings auch höchst erstaunlich gewesen. Schließlich war Hildebrandt auch in anderen Veranstaltungsorten wie Weilheim oder Bad Tölz rasend schnell ausverkauft.

In Peiting braucht’s ein wenig Anlaufzeit, hofft Wolfgang Ramadan darauf, dass die Abo-Sache in der nächsten Saison an Fahrt aufnimmt. „Das würde sich auch ergeben, wenn wir weitermachen“, sagt Ramadan - der Veranstalter, der von der Gemeinde als Hoffnungsträger für die oft lichten Reihen in der Schloßberghalle auserwählt worden war. Die Abo-Auslastung andernorts liegt immerhin bei 50 Prozent - im Vergleich zu 30 Prozent in Peiting. Die 50 hat sich Wolfgang Ramadan übrigens auch in Peiting als Messlatte gesetzt.

Und blickt frohen Mutes in die Zukunft. Schließlich „ist die Schloßberghalle jetzt optimal ausgestattet.“ Immerhin hat die Gemeinde 50 000 Euro in neue Veranstaltungstechnik investiert. Neues Bühnenhaus, neue Lichttechnik. „Das muss sich erstmal rumsprechen, dass in der Schloßberghalle jetzt alles neu ist“, glaubt Wolfgang Ramadan. „In den Köpfen ist immer noch die alte Turnhalle drin.“

Ramadan zieht als Veranstalter, der im ganzen oberbayerischen Raum tätig ist, einen überaus positiven Vergleich zu anderen, vergleichbaren Veranstaltungshallen. Er spricht von einer „außergewöhnlichen Akustik“. Die sei vor allem der gewölbten Decke zu verdanken. „Das kennt man auch aus der Kirche - der Ton wird nicht gebrochen, sondern weitergeleitet ins Publikum.“ Bis zur letzten Sitzreihe hätte man in der Schloßberghalle einen hervorragenden Ton.

Dank der neuen Bühnentechnik können in Peiting jetzt außerem große oder kleine Produktionen im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne gebracht werden, ohne dass groß umgebaut werden muss. Zu verdanken ist das einer Rückwand, die an Schienen befestigt ist.

Wer sich vom neuen Bühnenbild und der guten Akustik live überzeugen möchte, der kann dies bei Axel Zwingenberger am Donnerstag, 15. März. Zwingenberger gilt als der beste Boogie-Woogie-Pianist weltweit, der auch gerne die Bühne teilt. „Es sind zu der Kulturveranstaltung auch alle anderen Pianisten eingeladen, und wenn wir Glück haben, holt er sie zur Session auf die Bühne“, verspricht Wolfgang Ramadan. Außerdem darf bei Zwingenberger getanzt werden.

bas

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