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Noch herrscht große Ruhe im Peitinger Wellenfreibad. Am Sonntag geht’s los

Auch einige Neuheiten

Peitinger Wellenfreibad: Badesaison startet am Sonntag

Peiting - Auf Vordermann gebracht wurde das Peitinger Wellenfreibad in den vergangenen Wochen. Am Sonntag, 8. Mai, öffnet es nach der Winterpause wieder seine Türen. Mit altgewohntem Komfort. Und einige Neuheiten gibt es auch.

Seit 40 Jahren ziehen die Peitinger ihre Bahnen, Familien tummeln sich auf der Wiese und im Wellenbecken. Und auch in diesem Jahr verspricht Badreferent Alfred Jocher wieder großen Wasserspaß in schönem Ambiente. „Viele Gäste schätzen den Grünbereich. Deshalb wollen wir auch gar nicht soviel verändern, sondern lieber intakt halten“, sagt er. Apropros altgedient: Ansprechpartner als Badreferent ist Jocher immer noch. Obwohl er nach knapp 20 Jahren seinen Rücktritt im Herbst angekündigt hatte. Scheint so, als wolle der Gemeinderat diese Laune aussitzen? „Weit gefehlt“, sagt Jocher. „Ich bleibe dabei, das Amt niederzulegen.“ Im Gremium möchte er das Thema noch einmal ansprechen Es muss also ein Nachfolger her. Doch jetzt zum Bad: Hier kann er nämlich doch einige Neuerungen vermelden. So wurde der Eingangsbereich verbreitert. Bereits eine Unterschriftenaktion der Besucher hat es dazu gegeben. Grund: Möchten Mamis mit Radlanhänger durch, blieben sie bislang stecken. Doch das ist ja jetzt Geschichte. Zudem soll eine schicke neue Sitzgruppe im Beckenbereich die Schwimmer erfreuen, genau wie eine neue Umkleide. „Sie wurde in Holzkonstruktion vom Bauhof gemacht“, lobt Jocher. Ansonsten wird am Bad momentan täglich gewerkelt – sofern es das Schneegestöber im April zulässt. Fliesen werden ausgebessert, die Becken gereinigt. Das Leck im Rohrsystem, das der Gemeinde im vergangenen Jahr so einige Mehrkosten verursacht hat und wegen dem das Wellenfreibad sogar früher geschlossen werden musste, ist aber laut Jocher fest gedichtet. „Passieren kann natürlich immer was. Aber dafür haben wir ja jetzt den Schacht errichtet, von dem aus die Leitungen gut zugänglich sind.“ Angst haben, abzustürzen müsse aber keiner, schmunzelt er. Denn der Einblick ins unterirdische System wurde „gefällig abgedeckt“.

Sabine Krolitzki

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