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Im Peitinger Westen gibt es bald was Neues

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Wird erweitert: Das Gewerbegebiet am Peitinger Zeißlerweg. foto: bas
Wird erweitert: Das Gewerbegebiet am Peitinger Zeißlerweg. foto: bas

Peiting - Das Gewerbegebiet am Zeißlerweg in Peitings Westen boomt - Grund genug für die Gemeinde, sich dort zu vergrößern und Platz zu machen für interessierte Betriebe.

Die Gemeinde Peiting rollt Gewerbetreibenden am Zeißlerweg den roten Teppich aus: Das bestehende Gewerbegebiet im Süden Peitings wird um eine Fläche von zirka 37 000 Quadratmetern erweitert. Und zwar im hinteren, westlichen Bereich hinter der bestehenden Gewerbebebauung.

Der Gemeinderat Peiting hat diesem Vorschlag der Verwaltung gerne zugestimmt. Schließlich will man ja „gerüstet für weitere Gewerbeansiedlungen in den nächsten Jahren“ sein, so Bürgermeister Michael Asam.

Mit gutem Beispiel voran geht am Zeißlerweg längst die Firma BMT, die Kunden von Peiting aus mit einbaufertigen Komponenten in den Bereichen Fahrzeugbau, Anlagenbau und Maschinenbau versorgt. BMT erweitert den laufenden Betrieb und stärkt damit den Standort Peiting.

Besagte Erweiterung hatte den Gemeinderat übrigens bereits in Sachen Lärmschutz beschäftigt. Gibt’s also bei einer Erweiterung des Gewerbegebiets Probleme? Das hinterfragte in der Sitzung Andreas Seidel (Bürgervereinigung). „Das ist lärmschutztechnisch überarbeitet, die Kontingente stehen schon fest“, konnte Jochen Rohrmoser, Chef des Marktbauamts beruhigen.

Und auch in Sachen Hochwasser konnte er abwinken - und das, obwohl es in besagtem Gebiet „schon Gullideckel weggeschwemmt“ hätte bei starkem Regen, erinnerte Andreas Barnsteiner (Bürgervereinigung). „Versickerungsflächen sind schon eingeplant“, so Rohrmoser. Die hätte man bereits beim Kauf des Grundstücks berücksichtigt, fügte Asam an.

Für die Erweiterung des Gewerbegebiets am Zeißlerweg benötigt die Gemeinde Ausgleichsflächen. Marktbaumamtsleiter Jochen Rohrmoser: „Die arbeiten wir gerade in unser Ökokonto ein.“ Vorgesehen sind Flächen am Schnaidberg. „Und wir haben auch noch Flächen am Schlammweiher in der Hinterhand.“

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