Peitinger Table-Dance-Bar

Randale beim Stangentanz - Polizei greift ein

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Na, wenn das mal nicht knüppelhart ist, wie es in einer Peitinger Table-Dance-Bar zugegangen ist. Zwei männliche Gäste fanden dort scheinbar mehr Spaß am Randalieren als an der Table-Dance-Show.

Peiting - Das Verstörendste an Halloween sind nicht unbedingt immer die verkleideten Horror-Gestalten. Manchmal ist die Realität noch viel schlimmer. Davon kann der Betreiber eines Peitinger Table-Dance-Clubs ein Lied singen, der zwei randalierenden Gästen in der Nacht von Montag auf Dienstag offenbar nicht mehr Herr geworden ist. Die Polizei musste eingreifen. Einer der Randalierer rastete gleich so aus, dass er mit dem Sanka in die Psychiatrie eingeliefert werden musste. 

Die Geschichte von vorne: Als in dieser Halloween-Nacht um 1.15 Uhr morgens das Telefon bei der Polizeiinspektion Schongau klingelt, ist gleich von zwei Randalierern die Rede, die Ärger machen in der Erotik-Nachtbar. Randalierer Nummer eins: Ein Lechbrucker (28), der einen Peitinger (23) geohrfeigt hat. Der Betreiber des Ladens erteilt dem Schläger Hausverbot – und muss gleich selber einstecken. Nicht etwa einen Faustschlag. Vielmehr eine ungewollte Dusche: Statt die Segel zu streichen schüttet der Lechbrucker dem Chef des Ladens Bier über den Kopf und beleidigt ihn. 

Randalierer Nummer zwei ist ein Afghane (27) aus Peißenberg. Ein in dieser Nacht ausgesprochenes Hausverbot juckte ihn wenig. Statt sich mit dem zweiten Hausverbots-Gast zu verbünden, gibt er ihm noch eins mit. Der Afghane verprügelt den Lechbrucker. Die Polizei nimmt den Afghanen in Gewahrsam und will mit dem Mann zur Dienststelle fahren. Die Fahrt gestaltet sich allerdings – gelinde ausgedrückt – als äußerst schwierig. 

Der Afghane wehrt sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Händen und Füßen Wild schreiend tritt er mit beiden Beinen in Richtung des Polizisten am Lenkrad. „Er ist völlig ausgerastet und hat im ganzen Auto herumgespuckt“, so ein Sprecher der Schongauer Polizei. Die Beamten alarmieren schließlich den Rettungsdienst. Der überführt den komplett Ausgerasteten in ein Krankenhaus. Die Beamten bleiben bei diesem Einsatz unverletzt.

Übrigens: Die Randalierer hatten offenbar ordentlich getankt. Sie brachten es auf immerhin 1,3 und 2,14 Promille. Gegen beide wird ein Strafverfahren wegen mehrerer Vergehen eingeleitet

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