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Feueralarm in Premer Schreinerei: Die Einsatzkräfte brachten die Situation vor Ort schnell unter Kontrolle und verhinderten Schlimmeres.
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Feueralarm in Premer Schreinerei: Die Einsatzkräfte brachten die Situation vor Ort schnell unter Kontrolle und verhinderten Schlimmeres.

Am Ostersonntag

Rauch aus dem Spänebunker: Wieder Feuerwehr-Großeinsatz in Premer Schreinerei

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Feueralarm in Prem: Die Nachricht vom Brand in einer Schreinerei in Prem hat am Sonntagabend zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte verhinderte zum Glück Schlimmeres. Der Einsatz weckt Erinnerungen an eine Brand-katastrophe, die sich vor drei Jahren an gleicher Stelle ereignet hatte.

Prem - Laut Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer ging der Notruf in der Einsatzzentrale gegen 18.40 Uhr ein. Als die daraufhin alarmierte Premer Feuerwehr den Unglücksort erreichte, sahen die Einsatzkräfte, dass dichter Rauch aus dem großen Spänebunker der Schreinerei entwich. „Als erstes galt es, zu klären, wo der Grund für den Rauch lag und ob auch andere Teile der Firma betroffen waren“, erklärte Fernsemmer. Als fest stand, dass die Ursache allein im Silo zu suchen war, habe man die Peitinger Drehleiter nachalarmiert, um einen Einblick von oben in den gut sieben Meter hohen Bunker zu erhalten.

Das Problem: Um die Glutnester zu bekämpfen, die sich offensichtlich in dem mit Sägemehl und Schleifstaub gefüllten Silo gebildet hatten, konnten die Feuerwehrler nicht einfach auf Wasser aus den schnell verlegten Schläuchen zurückgreifen. „Das hätte nichts gebracht“, sagte Fernsemmer. Die einzige Möglichkeit sei gewesen, das im Silo gelagerte Material herauszuholen - eine langwierige Aufgabe. Mehrere Stunden lang waren die Einsatzkräfte mit Bagger und Radlader beschäftigt, um die rund 100 Kubikmeter Sägemehl herauszuschaffen, die Glutnester zu löschen und das Material auf einer speziell mit Folie ausgelegten Fläche zu sammeln. So sollte verhindert werden, dass das Grundwasser gefährdet wird.

Um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden, musste zudem der letzte Teil per Hand herausgeschaufelt werden, was den Einsatz von Atemschutzträgern erforderte. „Wir haben deshalb um Mitternacht noch Unterstützung von der Steingadener Wehr angefordert“, erklärte Kreisbrandmeister Manfred Baum. Dort im Bereich der Förderschnecke stieß man schließlich auch auf die Ursache des Brands. Die Polizei geht von einem technischen Defekt an der Heizungsanlage aus, der zu einer Verpuffung führte. Erst um 2 Uhr war der Einsatz beendet, und die letzten Einsatzkräfte rückten ab.

Einsatz weckt Erinnerungen an Großbrand vor drei Jahren

Was passiert wäre, wenn der Rauch am Ostersonntagabend unbemerkt geblieben wäre? Das will sich Ludwig Fernsemmer lieber nicht ausmalen. Denn sofort werden auch bei ihm Erinnerungen an jene Katastrophe wach, die sich vor drei Jahren an Ort und Stelle ereignet hatte. Damals wütete ein Großbrand auf dem Gelände der Landhausdielen-Manufaktur  Eine Produktionshalle samt Lager sowie ein angrenzender Werkzeugbetrieb brannten komplett nieder. Über 180 Feuerwehrler kämpften vergebens gegen das Flammenmeer. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Auslöser des Feuers war eine Verpuffung bei Reinigungsarbeiten gewesen.

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