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Eine große Ehre wurde Karl Heißerer (Dritter von rechts) zuteil : Er wurde nicht nur zum Ehrenvorstand des Feuerwehrvereins Prem ernannt, sondern erhielt auch das Kreisfeuerwehr-Ehrenzeichen i n Gold. Es gratulierten (von links) Kreisbrandmeister Manfred Baum, zweiter Vorsitzender Michael Christa, erster Vorsitzender Martin Günther, Kommandant Hugo Kleber und Bürgermeister Herbert Sieber.

Feuerwehr Prem

Gold und Ehrentitel für Karl Heißerer

Schon ein paar Jahre feiern die Freiwilligen Feuerwehren der Nachbargemeinden Prem und Lechbruck den Florianstag gemeinsam. In diesem Jahr trafen sich die Feuerwehrvereine am Feuerwehrhaus in Prem und hatten etwas Besonderes zu feiern.

Prem/Lechbruck – Angeführt von der Musikkapelle Prem, sind die Feuerwehrler am Florianstag zur Pfarrkirche St. Michael in Prem gezogen. Pater Petrus-Adrian Lerchenmüller zelebrierte einen festlichen Gottesdienst für die Floriansjünger und predigte vom Heiligen Florian als Vorbild für uneigennütziges Engagement. Er habe sich für andere eingesetzt, und das mache die Feuerwehr auch. Als einer der 14 Nothelfer sei er aber auch für alle anderen da.

Anschließend trafen sich die Feuerwehrler beider Vereine zum kameradschaftlichen Abend im Gasthaus Tenne in Prem. „Eine gute Ausrüstung und Ausbildung, eine verantwortungsbewusste Führung und Glück“ seien laut Prems Bürgermeister Herbert Sieber für die Feuerwehrler bei ihren Einsätzen wichtig. Für dieses Glück müsse im Rahmen einer Floriansmesse immer wieder gedankt werden. Fördernd bei Einsätzen sei es auch, wenn man die Feuerwehrleute der anderen Vereine kenne und so auch Vertrauen zueinander habe.

„Wir wollen diesen festlichen Rahmen heute nutzen, um unseren langjährigen Vorsitzenden Karl Heißerer zu ehren“, sagte Prems Feuerwehr-Vorsitzender Martin Günther. Zur Vita des Geehrten: Im April 1983 war Heißerer der Feuerwehr Prem beigetreten. Von der Neugründung des Vereins am 1. August 1988 bis zum 28. Februar 2018 hatte er das Amt des Vorsitzenden inne.

Darüber hinaus war der heute 53-Jährige noch Maschinist (34 Jahre lang), Gruppenführer (32), Schriftführer (23), Atemschutzgeräteträger (19) und stellvertretender Kommandant (18). Karl Heißerer erhielt von Kreisbrandmeister Manfred Baum die höchste und äußerst selten verliehene Ehrung des Landkreises: das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold.

„Er schafft an und tut was“, würdigte Baum die Führungsqualität und zupackende Art des Geehrten. „Karl war immer da, auch kameradschaftlich“, so der zweite Vorsitzende Michael Christa. „Du hast es mehr als verdient. Normalerweise müsste man Dir Platin für Deine Leistungen überreichen“, so Baum.

Die Premer ernannte Heißerer zudem zum Ehrenvorstand des Vereins und überreichte ihm eine Foto-Collage mit Schnappschüssen der vergangenen drei Jahrzehnte. „30 Jahre ist eine lange Zeit, aber ich hab’s gern gemacht, und jetzt geh ich in den Ruhestand“, bedankte sich Karl Heißerer bei seinen Kameraden.

Gwendolin Sieber

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