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Mit tollem Ambiente lockt die Plantsch-Sauna.

50 Prozent mehr Besucher

Neues Saunaland im Plantsch übertrifft alle Erwartungen

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Schongau - Ende März wurde das neue Saunaland im Schongauer Plantsch in Betrieb genommen. 100 Tage später zeigt sich bei der ersten Bilanz: Die hohen Erwartungen wurden noch übertroffen.

Das breite Grinsen im Gesicht von Plantsch-Geschäftsführer Andreas Kosian ist nicht zu übersehen. Verständlich, denn er hat es allen gezeigt. Vor allem den Mitgliedern des Schongauer Stadtrats, die der Saunaland-Erweiterung zum Teil mehr als skeptisch gegenüberstanden.

Davon unbeeindruckt hatte Kosian immer den Eindruck, „dass wir das Besucheraufkommen innerhalb von drei Jahren so steigern können, dass wir schwarze Zahlen schreiben werden“. Kosian war sich auch des Ernstes der Lage bewusst, „falls das schiefgegangen wäre. Dann hätte ich mich vermutlich nach einem neuen Job umsehen müssen.“ Doch das ist jetzt Makulatur, die Zahlen sind herausragend – und das bereits nach etwas mehr als drei Monaten. „Schon jetzt verzeichnen wir eine Steigerung von 50 Prozent und haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt er.

Erlös stieg sogar um 77 Prozent

In Zahlen: Zwischen 26. März (dem ersten Tag im neuen Saunaland) und dem 4. Juli wurde die Besucherzahl um 50,06 Prozent und damit um 4283 Gäste gesteigert, der Umsatzerlös weist gar ein Plus von 76,81 Prozent (entspricht 71 717 Euro) aus. Steigerungen sind auch in der Gastronomie (plus 12,48 Prozent und damit 15 370 Euro mehr) und bei den Massagen (plus 22,37 Prozent, 555 Euro mehr) zu verzeichnen. Und, was die Situation noch erfreulicher macht: Die Zuwächse waren – von Wettereinflüssen einmal abgesehen – stabil und hatten sogar steigende Tendenz.

Kosian will keine Superlative benutzen, hält aber weitere Steigerungen für durchaus denkbar, „zumal der eigentliche Hauptbetrieb in der Sauna gewöhnlich erst in den Wintermonaten registriert wird“. Wichtig ist dem Geschäftsführer von Anfang an die Kombination mit einer maßvollen Preissteigerung gewesen. Eine Idee, die voll aufgegangen ist. Im Klaren ist er sich bereits heute, dass bei weiterer Steigerung „wir möglicherweise früher als erwartet an Grenzen stoßen“.

Zweiter Bauabschnitt rückt ins Blickfeld

Damit gehen die Blicke bereits zum zweiten Bauabschnitt, der unabhängig von der jetzigen Erweiterung ausgeführt werden kann und mit eigenen Toiletten und Umkleiden sowie einem separaten Eingang die Sauna abrunden würde. „Dazu wäre eine 42-prozentige Steigerung nach drei Jahren nötig gewesen, doch wir haben jetzt schon mehr als 50 Prozent Zuwachs“, macht Kosian nochmal klar. „Ich bin sehr zufrieden über die Entwicklung, weil wir dadurch auch den Schwimmbad-Betrieb finanziell entlasten können“, freut sich Kosian.

Ihm stehen in den nächsten Wochen noch einige Arbeiten ins Haus. Die Fertigstellung der Bepflanzung im Saunagarten und am Kundenparkplatz, die Anbringung von Sitzmöglichkeiten im Bereich des Haupteingangs, das Aufstellen von Fahnen sowie die Ausweisung von Roller- und Motorradstellplätzen sowie weiteren Behindertenparkplätzen sind noch nicht abgearbeitet. Auch die Hol- und Bringzone vor der Haupteinfahrt gehört zu den Projekten. Im September werden schließlich die beiden Familien-Umkleiden umgebaut zur neuen Sauna-Umkleide mit deutlich mehr Schränken. Die Familien-Umkleiden wandern dann in Richtung der bestehenden Umkleiden.

„Wir müssen einen solchen Service einfach leisten“, sagt Kosian nicht zuletzt vor dem Hintergrund, „dass wir inzwischen immer mehr Gäste haben, die von weiter her kommen – teils bis hinter München oder Augsburg".

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