Nördlich des Landeplatzes am Schellberg brach gestern Nachmittag ein Feuer aus. Die Brandursache ist unklar. Foto: hh

500 Quadratmeter Waldfläche verkohlt

Altenstadt - Waldbrand in Altenstadt: Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern nördlich des Landeplatzes am Schellberg züngelten am Mittwochnachmittag die Flammen.

Glück: Das Feuer wurde rasch bemerkt, die Leitstelle um 14 Uhr vom Tower der Kaserne aus informiert. Was den Helfern ebenfalls zugute kam: Die Heeresflugplatzfeuerwehr war rasch vor Ort und konnte sofort eine große Menge Wasser ausbringen. „Das Fluglöschfahrzeug hat allein schon 8000 Liter dabei“, so Kreisbrandmeister Johann Deschler, zwei bis viermal so viel wie ein Löschfahrzeug der anderen Wehren. 30 000 bis 40 000 Liter, schätzt Deschler, wurden insgesamt auf der Fläche verteilt. Im Einsatz waren um die 90 Mann, neben der Heeresflugplatzfeuerwehr die Feuerwehren aus Altenstadt, Schongau, Schwabniederhofen, Schwabsoien, Schwabbruck und Herzogsägmühle. Das Wasser, das die Löschfahrzeuge an Bord hatten, reichte aber natürlich nicht aus: „Es gab eine Pendelverkehr der Löschfahrzeuge, die in Schwabniederhofen und Schwabsoien an den Hydranten aufgefüllt haben“, berichtet Deschler. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden, gegen 16 Uhr war er beendet, wobei die Feuerwehr Schwabniederhofen die Nachschau übernahm und sowohl am späten Nachmittag als auch am Abend noch einmal den Brandplatz kontrollierte. Um einem erneuten Brand vorzubeugen, hatte die Feuerwehr die Fläche zuvor mit einem Netz aus Schaummittel und Wasser überzogen.

Bilder: Waldbrand in Altenstadt

Auch Bürgermeister Albert Hadersbeck, Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer und Beamte der Polizei Schongau machten sich ein Bild von der Brandstelle. Warum es zu dem Feuer kam, konnte gestern jedoch nicht geklärt werden. „Die Brandursache kann nicht klar zugeordnet werden. Wir haben zum Teil Waldbrandstufe vier von fünf, die Leute sollten schon ein bisserl aufpassen im Holz“, machte Deschler deutlich.

Eine Schadenshöhe kann die Polizei nicht beziffern, durch das rasche Eingreifen der Wehren ist hauptsächlich niederes Buschwerk verbrannt. Ein Teil der Fläche gehört einem Privatmann aus Schwabniederhofen, der andere der Kirchenstiftung.

Elke Robert

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