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Radweg zwischen Schongau und Altenstadt endlich fertig

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Sie testeten den Radweg entlang der Römerstraße sofort: Altenstadts zweiter Bürgermeister Josef Reich und Schongaus Rathauschef Karl-Heinz Gerbl (von links) kamen mit dem Fahhrad zu der kleinen Erföffnungsfeier. foto: fra
Sie testeten den Radweg entlang der Römerstraße sofort: Altenstadts zweiter Bürgermeister Josef Reich und Schongaus Rathauschef Karl-Heinz Gerbl (von links) kamen mit dem Fahhrad zu der kleinen Erföffnungsfeier. foto: fra

Schongau/Altenstadt - Es war ein langer Weg bis zum Bau des Radweges an der Römerstraße zwischen Schongau und Altenstadt. Jetzt ist er offiziell eingeweiht worden.

„Wer kommt wohl als erstes am Ziel an?“, fragen sich alle Beteiligten, die schon gespannt am neuen Radweg entlang der Römerstraße warten. Sind Schongaus Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl und Stadtbaumeister Alexander Joseph zuerst bei der Radweg-Eröffnung anwesend, oder Altenstadts zweiter Bürgermeister Josef Reich?

Die Antwort folgt sofort: Die Schongauer Vertreter rollen langsam aber sicher auf dem neuen Radweg herbei. Doch wo bleibt Josef Reich? War ihm die Strecke doch zu weit? Nein. Denn nach einer verspäteten Abfahrt kommt er nach nur fünf Minuten am Ziel an. Und nach dem kleinen Test sind sich alle Probefahrer einig: „Es ist super, dass es zwischen Schongau und Altenstadt nun endlich einen vollständigen Radweg gibt.“

Ein langer Weg war es allerdings bis dorthin, „die Grundstücksverhandlungen mit den Landwirten laufen ja bereits seit 2007“, erklärt Schongaus Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl. Das Ergebnis: Rund 3280 Quadratmeter Fläche wurden für den Bau des Fuß- und Radwegs mit den Landwirten entweder erworben oder getauscht. Nur so war der neue Weg mit einer Breite von 2,50 Metern möglich. Nebenan: Ein beidseitiges Bankett sowie eine Entwässerungsrinne. „Die gleiche Gestaltung wie bei dem Radweg, der auf Altenstadter Flur weiterführt“, erläutert Tiefbauingenieur Joseph. Doch halt, nicht ganz. Entlang des Altenstadter Wegs zieht sich doch eine kleine Baumallee. „Die durften wir aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht nicht mehr anlegen“, erklärte Gerbl. Der Abstand zur Fahrbahn müsse jetzt viel größer sein als noch vor ein paar Jahren. Aber totzdem: Der neue Rad- und Fußweg wird sofort angenommen.

Auch bei der Eröffnung konnten viele Rad- und Fußgänger beobachtet werden, die den Weg mit Freude nutzten. Als es über die Brücke ging, mussten sie ihre sichere Fahrt allerdings für ein kurzes Stück unterbrechen. „Die Brücke ist zu schmal, um den Weg auch dort fortzusetzten“; erklärt Joseph. Man mache sich allerdings schon über mögliche Alternativen Gedanken, „damit die Brücke auch in Zukunft keine Lücke mehr darstellt“.

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