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Die Raiffeisenbank-Filiale am Peitinger Hauptplatz (vorne links) wird an die Marktgemeinde verkauft und zur SB-Filiale. Peiting könnte damit sein Rathaus (vorne rechts) erweitern.

Konzentration auf Zentrale

Raiffeisenbank schließt Filiale in Peiting

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Peiting - Gemunkelt wurde schon länger, jetzt ist es raus: Die Raiffeisenbank Pfaffenwinkel verkauft ihre Filiale am Peitinger Hauptplatz. Die Bankgeschäfte werden komplett in die Hauptstelle an der Bahnhofstraße verlegt.

Wer ab dem 1. Juli kommenden Jahres seine Geschäfte in Peiting bei der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel erledigen möchte, der muss in die Bahnhofstraße fahren. Denn das Gebäude am Hauptplatz wird verkauft. An die Marktgemeinde Peiting. Die möchte das Haus als Erweiterung des Rathauses nutzen. Nur noch Geldautomaten und  Kontoauszugdrucker bleiben an dem Standort zur Selbstbedienung für die Kunden erhalten. Der Defibrillator wird ebenso weiter zur Verfügung stehen.

„Der Verkauf birgt keinerlei Nachteile für uns“, so Vorstand Stephan Rupprecht. Denn die aufgestockte und neu eröffnete Hauptstelle in der Bahnhofstraße sei ein großer Gewinn. „Wir wollen unsere Beratungen dorthin konzentrieren“, so Rupprecht weiter. Alle sechs Mitarbeiter, die am Hauptplatz tätig sind, werden dort untergebracht. Auch die Ansprechpartner für die Kunden bleiben gleich. „Die Geschäftsstelle am Hauptplatz wird am 30. Juni geschlossen“, so Rupprechts Vorstand-Kollege Mario Lindauer. Die Mitglieder-Vertreter von Peiting seien vorab über die Entscheidung informiert worden. Auch die betroffenen Kunden werden schriftlich von der Änderung in Kenntnis gesetzt.

Online-Banking und weniger Laufkundschaft

Gründe für die Entscheidung seien für die Bank gewesen, dass das Online-Banking immer weiter zunehme. „Dadurch sinkt die Kundenfrequenz in den Filialen stetig“, so Rupprecht. Außerdem sei es auf Dauer unwirtschaftlich, zwei Geschäftsstellen an einem Ort zu betreiben. Zwar habe das Kreditinstitut keine Geldprobleme, der Unterhalt des Gebäudes koste aber trotzdem.

Die Gemeinde hat ohnehin vor, in der Bahnhofstraße mit Café, Kreisverkehr, Kino und Geschäften einen zweiten Ortskern zu etablieren. Das passt gut zu den Plänen der Bank. „Es wird ein zweites Zentrum in Peiting geben, zu dem wir dann gehören“, betont Lindauer. Für Kunden, die lieber doch nicht bis zur Hauptstelle fahren möchten, gebe es die telefonische Dienstleistung über das hauseigene Kunden-Service-Center. Dort könnten zum Beispiel Daueraufträge eingerichtet und Überweisungen getätigt werden.

Zuletzt hatte die Raiffeisenbank Anfang 2014 aus betriebswirtschaftlichen Gründen zwei Filialen in Schwabniederhofen und Schwabbruck geschlossen. Grund auch dort: Immer weniger Kunden in den Filialen. Damals wurde das Personal ebenfalls übernommen und auf andere Standorte verteilt.

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