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Das Peitinger Rathaus wird saniert - die Arbeiten dauern drei Monate an.

Rathaus in Peiting wird saniert

Startschuss mit Juli - bei laufendem Betrieb

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Peiting - Mitte Juli rücken die Handwerker an: Dann wird das in die Jahre gekommene Peitinger Rathaus saniert. Die Arbeiten dauern - bei uneingeschränkt laufendem Parteiverkehr - ein Vierteljahr an.

Wer ab Mitte Juli im Peitinger Rathaus etwas zu erledigen hat, der wird sich umschauen. Nach dem richtigen Weg. Denn: Wegen Bauarbeiten müssen manche Ämter um- oder gar ausquartiert werden. Einschränkungen gibt es indessen nicht.

Schon länger ist klar: Am Peitinger Rathaus muss etwas gemacht werden. Das Gebäude ist alt, „ständig zieht das Mauerwerk Feuchtigkeit“, schildert Bauamtsleiter Jochen Rohrmoser die Problematik. Die Folge: Die Wände sind dauernass. Deshalb wird jetzt innen und außen eine Feuchtigkeitssperre angebracht.

Unterteilt ist die Maßnahme in zwei Bauabschnitte - die „Grenze“ liegt mitten im Rathaus und „verläuft im Erdgeschoss mittendurch“. Betroffen ist davon erstmal das Einwohnermeldeamt: Für die erste Bauphase rückt das Amt von rechts nach links, will heißen: Zieht vorübergehend in den nicht betroffenen Bauabschnitt um.

Eine ganz neue Funktion bekommt für die Zeit der Sanierung das Trauzimmer unter’m Dach. Dort werden das Standesamt, aber auch die Friedhofsverwaltung vorübergehend einquartiert.

Einen größeren Umzug haben das Ordnungsamt und das Sozialamt vor sich: Für sie geht es ins Besprechungszimmer des benachbarten Gebäudes, des Bauamts.

Für den Publikumsverkehr heißt das, dass der Amtsgang im Rathaus nicht barrierefrei ist, sagt Hauptamtsleiter Stefan Kort. „Wenn jemand Hilfe braucht, soll er sich einfach melden. Mitarbeiter des Amts kommen dann nach unten zu den Bürgern“, verspricht er unkonventionelle Abhilfe.

Mitte Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dass es so lange dauert liegt daran, dass der laufende

Betrieb aufrecht erhalten bleibt.


Barbara Schlotterer-Fuchs

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