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Planer Hans Riesemann (rechts) und Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler erläuterten das Projekt.

Gemeinderat Reichling

Grünes Licht für Mehrzweckhallen-Pläne

Reichling - Grünes Licht für das Projekt Mehrzweckhalle: Der Reichlinger Gemeinderat hat jetzt mit zwei Gegenstimmen dem Umbau und der Sanierung des Gebäudes zugestimmt. Ein Antrag auf eine Deckelung der Kosten wurde abgelehnt.

Wie mehrfach berichtet, soll im Zuge der Sanierung auch eine Versammlungsstätte geschaffen werden. Planer Hans Riesemann zeigte anhand von Bestuhlungsplänen auf, wie viele Besucher künftig eingelassen werden dürfen. Bei einer Reihenbestuhlung wären es 359 Besucher (mit erweiterter Bühne 312) und bei einer Tischbestuhlung 264.

Dazu müssen jetzt bei den Umbauarbeiten noch Fluchtwege geschaffen werden: Ein zweiter baulicher Rettungsweg muss auf jeden Fall errichtet werden, aber auch ein besserer zweiter Rettungsweg aus dem Keller soll entstehen. Die notwendige Entrauchung wird durch elektrisch bedienbare Dachflächenfenster ermöglicht. Und mittels einer Rampe soll man auf der Südseite barriereferei in die Halle kommen.

Jetzt muss gehandelt werden

Erste Priorität für die Gemeinde hat jedoch erst mal die Sanierung des Wasserleitungsnetzes und der Duschen im Obergeschoss: „Es ist ganz klar, dass wir handeln müssen – es ist höchste Zeit“, meinte Bürgermeisterin Margit-Horner Spindler. Es ist mit rund 250.000 Euro auch die teuerste Teilmaßnahme bei dem Projekt, das wohl insgesamt auf rund 600.000 Euro kommen wird.

Gute Aussichten hat die Gemeinde auf einen Zuschuss über die Dorferneuerung: 60 Prozent könnten dabei auf die Nettobaukosten gewährt werden (ausgenommen ist der gewerbliche Bereich). Ausführlich diskutiert wurde über eine mögliche Festsetzung einer Kostenobergrenze. Heinrich Quartal plädierte dafür – mit Verweis auf den Happerger, wo ein Limit von 520.000 Euro beschlossen worden war (wir berichteten).

Eine Obergrenze für die Sanierung und den Umbau der Mehrzweckhalle wurde jedoch letztendlich mit vier zu neun Stimmen abgelehnt. Als Argument wurde u.a. angeführt, dass das Projekt Mehrzweckhalle nach den Sanierungsarbeiten abgeschlossen sei – der Happerger jedoch noch nicht.

Hubert Frankl verwies darauf, dass es wichtig sei, die Mehrzweckhalle „vernünftig zu sanieren“ – weshalb er ein Kostenlimit als nicht sinnvoll ansah. Er sprach auch die Wortmeldungen an, die zu den beiden Projekten Mehrzweckhalle und Happerger in der Bürgerversammlung gefallen waren (wir berichteten). Er warnte vor „Stimmungsmachern“, die es in beiden Ortsteilen gebe – und diese Stimmung dürfe nicht auf den Gemeinderat übergehen. Seiner Meinung nach würde Ludenhausen als kleinerer Ortsteil nicht ungerecht behandelt: Er verwies dabei unter anderem auf den Sportplatz und den Basketballplatz. Zudem sei der Wertstoffhof in Ludenhausen belassen worden und nicht in Reichling. Auch die Schüler aus beiden Ortsteilen seien jahrzehntelang nach Ludenhausen gegangen.

Geld richtig verwenden

Was das alte Schulhaus betrifft, das jetzt von der Sudbury-Schule genutzt wird, hatte Annette Socher noch einen Vorschlag: Falls die Gemeinde dies veräußern würde, könnte das Geld für den Happerger verwendet werden.

Manuela Schmid

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