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Der Happerger in Ludenhausen ist eng und und sanierungsbedürftig: Die Arbeiten beginnen bald.

Gasthof Happerger

Mit großen Schritten zur Sanierung

Ein bisschen anders als gedacht, aber genauso groß und schön soll der Umbau des Happerger werden. Vor allem, weil die Finanzierung jetzt steht: Der Förderbetrag von 200 000 Euro wurde vom Amt für Ländliche Entwicklung zugesagt.

Reichling – Man merkte Reichlings Bürgermeisterin die Vorfreude an, mit der sie das Thema Happerger in Ludenhausen ansprach. „Mit großen Schritten nähern wir uns der Sanierung“, sagte Margit Horner-Spindler in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Gespräche mit dem Amt für Ländliche Entwicklung waren erfolgreich: „In München ist man mit allem einverstanden.“ Und man gehe bei der Förderung bis zur Höchstgrenze: 200 000 Euro wird das Land aus dem Dorferneuerungsprogramm zu dem Umbau des Veranstaltungs- und Begegnungsort in Ludenhausen zuschießen.

Der Happerger ist in seinem Konzept erfolgreich, erfährt Aufmerksamkeit von Kulturschaffenden und wird auch von der Bevölkerung gut angenommen. Erst kürzlich gastierten die Wellküren dort: „Ein toller Saal, wenn ihr ihn hergerichtet habt, wollen wir wiederkommen“, sagte Monika Well-Hösl. Bei veranschlagten Gesamtkosten von 520 000 Euro – die restlichen 320 000 Euro wird die Gemeinde tragen – soll der Happerger künftig auf 217 Quadratmetern Platz für 435 Gäste (mit Bestuhlung 280) bieten. Die Bühne mit Anbau wird 42 Quadratmeter messen. Neue Sanitäranlagen sind dabei und eine neue Gastherme. Allerdings soll der Bühnenanbau wegen Sicherheitsbedenken des Bauamts nicht nach Osten zur Straße, sondern nach Westen erfolgen (wir berichteten).

Einsparpotential sehen die Mitglieder der Dorferneuerung durch Eigenleistung von rund 1000 Arbeitsstunden. Dem Amt für Ländliche Entwicklung, so berichtete Horner-Spindler, lägen bereits die Pläne vor. Nur eben die Spiegelung des Bühnenanbaus sei noch nicht eingezeichnet. Die Frage, ob diese Spiegelung für Mehrkosten sorgen könnte, wurde in der Sitzung bezweifelt, da sich an der Größe ja nichts ändert. Nun muss vor der endgültigen Bauplanung die Kostenvereinbarung für die Förderung auf den Weg gebracht werden. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu. Sobald der Plan mit den Änderungen vorliegt, geht er an das Landratsamt Landsberg und die Münchner Behörde. „Dann hoffen wir auf eine baldige Genehmigung“, so Horner-Spindler.

Klaus Mergel

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