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Gratulation zum Jubiläum: Filialleiterin Rosi Geiger, Tobias Lieb, Zeren Dumanli, Richard Arnold, Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler, Veronika Holzheimer und Vorstand Alexander Schmitz. 

Mehrere Aktionen und Sektempfang

60 Jahre Sparkasse Reichling: Amüsanter Blick in die Geschichte der Filiale

Zum 60-jährigen Jubiläum der Sparkasse in Reichling gab es einen amüsanten Blick in die Geschichte der Filiale.

Reichling – Mit mehreren Aktionen und einem offiziellen Sektempfang feierte die kleine Sparkassen-Geschäftsstelle in Reichling das 60-jährige Bestehen. Dazu hatten sich Alexander Schmitz (Vorstandsmitglied), Richard Arnold (stellvertretendes Vorstandsmitglied), der für die Region West zuständige Geschäftsstellenleiter Tobias Lieb sowie Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler eingefunden.

Alexander Schmitz erinnerte an die Anfänge der Reichlinger Filiale. Man muss weit zurück denken in eine Zeit, in der Mitarbeiterlöhne noch mit der Lohntüte ausbezahlt wurden. Mitte der 50er Jahre begann ein Wandel, die Bergwerke, Vorreiter war das Bergwerk Peißenberg, begannen 1956, die Löhne nicht mehr bar auszubezahlen. Der Siegeszug des Girokontos begann. Zahlreiche Filialen wurden auf den Dörfern eröffnet, auch weil die Wege in die Stadt weit waren und viele noch kein Auto hatten.

Der „Eröffnungsboom“ ging auch an Reichling nicht vorbei. Los ging es mit einer so genannten „Annahmestelle“ beim Ehepaar Mayer im Haus Nr. 87. Rosi Geiger, die mit Veronika Holzheimer und Zeren Dumanli die Geschäftsstelle betreut, erzählt von Gesprächen mit den Kunden, die sich noch daran erinnern können, dass man von Frau Mayer Haushaltsgeld abhob. Wenn man zwei Mal im Monat kam, konnte es schon passieren, dass man von ihr gefragt wurde, warum man schon wieder Geld brauche.

1976 folgte der Umzug in die Filiale an der Flößerstraße, sechs Jahre später fand die Sparkasse ihr bislang endgültiges Zuhause im „Haus Horner“. Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler blickte in ihrem Grußwort positiv auf die Gründung der Bürgerstiftung Reichling-Ludenhausen im Jahr 2011 zurück. Das Stiftungsvermögen sei bereits auf 80 000 Euro angewachsen. Ein von der Bürgerstiftung initiierter Vortrag findet am 22. März im Gasthaus Mitschke statt. Professor Karl Filser werde einen geschichtlichen Vortrag über die Lechflösserei halten. In den Jubiläumswochen kam es zu vielen Gesprächen, von Seiten des Sparkassenteams wurde man zu den Geschäftszeiten mit Frühlingsblumen und Gebäck an das Jubiläum erinnert.  

ale

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