News-Ticker: Terror in Barcelona - Fahrer soll erst 17 gewesen sein

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An der Kreisstraße LL15 soll ein Geh- und Radweg gebaut werden. Doch nur der erste Abschnitt soll entlang der Straße verlaufen, dann geht es weiter über die Feldwege.

Gemeinderat Reichling

Auf günstigem Wege nach Rott

Radfahrer sollen künftig sicher von Reichling nach Rott gelangen. Der geplante Geh- und Radweg soll aber teilweise auch über die Feldwege führen. Dies hat der Gemeinderat Reichling jetzt entschieden.

Reichling Die Gemeinde Rott hat auf ihrer Flur bekanntlich bereits einen Radweg in Richtung Reichling gebaut. Daran will die Gemeinde Reichling nun ihrerseits einen Radweg anschließen. Wie letzterer aussehen soll, war bislang noch umstritten: Darüber hatten sich die Reichlinger Räte in der Vergangenheit bereits mehrmals unterhalten (wir berichteten). Die Kernfrage: Soll ein straßenbegleitender (und auch teurerer) Radweg entlang der Kreisstraße LL15 gebaut werden, oder kann man auch auf die bestehenden Wirtschaftswege ausweichen?

Nun haben die Reichlinger Räte entschieden: Nur der erste Abschnitt (vom Ortsausgang an der Untergasse bis hin zur Abzweigung in den öffentlichen Feld- und Waldweg („Pessenhausener Weg“) soll straßenbegleitend (also direkt neben der LL15) errichtet werden. Im Anschluss daran soll der Geh- und Radweg weiter über die bereits bestehenden Feldwege geführt werden.

Die hohen Kosten, aber auch der erhöhte Flächenverbrauch waren die Gründe, warum ein komplett straßenbegleitender Radweg vom Gemeinderat schließlich abgelehnt wurde. Denn die Gemeinde Reichling spart sich mit der gewählten Variante jetzt viel Geld: Für die Komplettlösung hätte die Gemeinde trotz 50-prozentiger Bezuschussung durch den Landkreis immer noch rund 100 000 Euro aufbringen müssen. Die Kosten für den ersten Abschnitt betragen mit rund 20 000 bis 25 000 Euro nur ein Viertel davon.

Die Kosten für einen durchweg straßenbegleitenden Radweg seien „nicht darstellbar“, meinte Ernst Holl, der in der Gemeinderatssitzung mögliche Alternativen für die Wegführung vorstellte. Holl war zusammen mit Heidrun Höbel und Heinrich Quartal vom Gemeinderat beauftragt worden, Möglichkeiten für einen Geh- und Radweg aufzuzeigen.

Holl schlug dem Gremium in der Sitzung vor, in die Wegführung auch die bestehenden Wirtschaftswege mit einzubeziehen. Auch im Gemeinderat wurden Stimmen laut, die einen komplett straßenbegleitenden Weg von den Kosten her als „total überzogen“ hielten.

Die bestehenden Wirtschaftswege können mit nur geringfügigen Mitteln instandgesetzt werden. Die gefährliche Wegstrecke an der Bachrunzel, die Radler bisher nutzten, kann künftig durch den straßenbegleitenden ersten Radweg-Abschnitt umgangen werden.

Manuela Schmid

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