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Neben der Kreisstraße zwischen Reichling und Rott (links im Bild) soll ein Waldstück entstehen, der für den Landkreis Landsberg als dringend benötigte Ausgleichsfläche dient.

Landkreis will aufforsten

Geplantes Waldstück zwischen Reichling und Rott gefällt nicht jedem

Ob an der Kreisstraße LL 15 bei Reichling ein Stück Wald gepflanzt werden darf, darüber hatte jetzt der Reichlinger Gemeinderat zu entscheiden. Das Vorhaben stößt aber nicht überall auf Zustimmung.

Reichling – In seiner jüngsten Sitzung hat der Reichlinger Gemeinderat der Aufforstung an der Straße, die von Reichling Richtung Rott führt, einstimmig bewilligt – obgleich es anfangs einige Bedenken wegen der Belange des direkten Anwohners gegeben hatte. Die Bäume will der Landkreis Landsberg pflanzen. Denn er benötigt eine Ausgleichsfläche für den geplanten Ausbau der Kreisstraße.

Die geplante Waldfläche soll südlich des Kromerhofs entstehen, also nahe der Abfahrt nach Apfeldorfhausen. Die Entfernung des Waldes zur Kreisstraße soll zirka siebeneinhalb Meter betragen, wie es in der Sitzung hieß.

Mit der Entstehung eines Waldes hat der Reichlinger Gemeinderat generell kein Problem, allerdings sind auch die Belange des Anwohners diskutiert worden, der seine Hofstelle direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite hat. Walter Dirr meinte, die Bepflanzung könnte für dessen Hof nachteilig sein und den Bewohnern die Sicht versperren. „In 100 Jahren hat der Hof vielleicht keine Sicht mehr“, stellte Dieter Rapp fest.

Dirr fragte nach, ob die Wald-Anlegung nicht auf einem anderen Grundstück möglich sei. Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler verneinte dies. Der Landkreis sei nicht im Besitz anderer Flächen, und das in Frage kommende Grundstück sei nur so in dieser Lage verkauft worden. Die Fläche südlich des Kromerhofes hat der Landkreis für sein Vorhaben bereits erworben. Es ist geplant, das Grundstück mit Laubbestand aufzuforsten.

Nachdem klar war, dass keine andere Fläche in Frage kommt, gab der Gemeinderat einstimmig seine Zustimmung zur Aufforstung.

VON MANUELA SCHMID

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