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Will Reichlinger Bürgermeister werden: Johannes Leis. 

Kommunalwahlkampf in Reichling

Auch Johannes Leis will Bürgermeister werden

Der Kommunalwahlkampf in der Gemeinde Reichling verspricht, spannend zu werden: Mittlerweile gibt es schon drei Bewerber für das Amt des Bürgermeisters. 

Reichling – Reichlings amtierende Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler will wie berichtet bei den Wahlen zum Bürgermeister-Amt im kommenden Jahr nicht mehr antreten. Johannes Leis könnte sich gut vorstellen, Horner-Spindlers Nachfolge anzutreten.

Mehrere Bürger seien auf ihn zugekommen und hätten ihn gefragt, ob er nicht kandidieren wolle, erklärt Leis im Gespräch mit der Heimatzeitung. Mit 29 Jahren ist der Vorsitzende der örtlichen CSU der jüngste der drei Bewerber für das Amt des Gemeindeoberhauptes. Der 29-Jährige würde gerne in die Fußstapfen seines Großvaters Anton Frankl treten, der in den Jahren von 1869 bis 1876 Bürgermeister in der Lechrain-Gemeinde war.

Bürgermeisterkandidat in Reichling: Johannes Leis leitet den CSU-Ortsverband

Leis leitet seit knapp drei Jahren den CSU-Ortsverband in Reichling und möchte nun von der parteipolitischen Ebene in die Kommunalpolitik einsteigen. Er wolle „frischen Wind“ in das Rathaus bringen, sagt der Bewerber. Der ausgebildete Feinwerkmechaniker ist ledig und arbeitet bei Holzer Motorsport in Bobingen als Schichtleiter.

Durch seine Kindergarten- und Schulzeit habe er auch einen sehr guten Kontakt zu den Bürgern aus den anderen Ortsteilen, erklärt der Reichlinger, der seine Freizeit gerne im Musik-, Schützen-, Landjugend- und Trachtenverein verbringt und zudem Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Reichling ist.

Bürgermeisterkandidat in Reichling: Johannes Leis hat klare Ziele für Gemeinde

Ob Leis für die Reichlinger Dorfliste kandidieren möchte, oder eine neue Liste aufstellen wird, lässt der CSU-Vorsitzende noch offen. Aber was seine Ziele bezüglich der Gemeindepolitik angeht, hat er schon klare Vorstellungen: „Ein wichtiges Bestreben ist der Aufbau eines nachhaltigen Wirtschaftsprogrammes für die Gemeinde“, erklärt er. Ausgaben und Sparmaßnahmen sollten ausgewogen sein: Auf der einen Seite solle nicht zu viel gespart, auf der anderen aber auch nicht zu viel ausgegeben werden, meint er.

Um den direkten Kontakt zu den Bürgern zu pflegen, wolle er im Falle seiner Wahl einen Zukunftsstammtisch nach dem Motto „Handeln statt Granteln“ einführen. Dort könnten die Bürger dann ihre Vorschläge und Anliegen vorbringen, und Sorgen und Probleme könnten dort unbürokratisch in Angriff genommen werden, so seine Vorstellung.

VON MANUELA SCHMID

Lesen Sie auchDramatische Szenen haben sich am Montag auf einem Bauernhof bei Steingaden abgespielt. Eine Kuh ist in eine Güllegrube gestürzt - offenbar hatte sie jemand mit Absicht geöffnet.

Außerdem interessant: Er ist idyllisch, verfügt über einen Kiosk und ist eine Freizeitattraktion für Badegäste und Angler: Doch ausgerechnet mit dem Schwaigsee hat die Gemeinde Wildsteig Probleme.

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