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Der Stadel in Reichling ging am zweiten Weihnachtsfeiertag in Flammen auf

Zahlreiche Feuerwehrleute im Einsatz

Brandserie im Lechrain geht weiter: Stadel brennt an Weihnachten - Angst vor Feuerteufel geht um

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Schon wieder brannte ein Stadel im Lechrain. Zahlreiche Feuerwehrleute mussten am zweiten Weihnachtsfeiertag in Reichling löschen. Die Kripo vermutet einen Zusammenhang mit anderen Fällen.

+++ Den aktuellen Stand der Ermittlungen und eine Chronik aller Brände um Schongau und im Lechrain mit Karte gibt‘s hier.

Reichling – Auch an Weihnachten machte die Brandserie im Lechrain keine Pause: Nun ging der siebte Stadel in Flammen auf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag gegen 20 Uhr, war die Reichlinger Feuerwehr wegen des Brandes einer Feldscheune in der Mühlau südlich von Reichling alarmiert worden. Circa 100 bis 120 Einsatzkräfte waren vor Ort, so Johann Haberl, erster Kommandant der Reichlinger Feuerwehr. Doch trotz des schnellen Eingreifens brannte die Feldscheune komplett nieder. Mehrere landwirtschaftliche Geräte sowie etwa 40 Strohballen wurden zerstört. Entsprechend hoch fällt der Sachschaden aus: Der wird von der Polizei auf rund 50 000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen und geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Am Freitagvormittag wurde der Tatort von Brandfahndern auf Spuren untersucht.

Brandserie im Lechrain - Bilder vom abgebrannten Stadel in Reichling

Stadel geht in Reichling in Flammen auf - Polizei vermutet Zusammenhang mit Brandserie

Weil in den vergangenen Tagen mehrfach Stadel „nach gleichem Muster“ im Lechrain brannten, liege ein Zusammenhang nahe, so ein Polizeisprecher. „Solange wir keinen Täter haben, können wir aber nicht sagen, ob es immer derselbe ist“.

Bereits am 14. Dezember war in Rott ein Stadel niedergebrannt, am gleichen Tag in Vilgertshofen, ein Tag später in Fuchstal. Am Montag, 23. Dezember, brannte ein Stadel in Guttenstall bei Epfach.

Auch in angrenzenden Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau kam es zu zwei ähnlich gelagerten Fällen, weshalb auch hier ein Zusammenhang geprüft wird: Am Sonntag, 22. Dezember ging in den frühen Morgenstunden ein frei stehender Heustadel in Wielenbach in Flammen auf, tags darauf brannten Heuballen an einem Stadel in Wessobrunn.

Stadel geht in Reichling in Flammen auf - Zeugen sollen sich melden

Sowohl Feuerwehr als auch Polizei halten sich mittlerweile mit Informationen zurück. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck, die in letzteren beiden Fällen mit der Kripo in Weilheim eng zusammenarbeitet, sei aber dahinter, die Brandserie so schnell wie möglich aufzuklären, betont ein Polizeisprecher. 

Darum werden eventuelle Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben, gebeten, sich sofort an die Kripo Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141/6120 zu melden, beziehungsweise auch den Notruf 110 zu wählen.

Auch in Altenstadt gab es einen großen Feuerwehreinsatz: Eine riesige Menge Brennstoffe hat sich im Heizkraftwerk entzündet

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