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Das Grundstück am nördlichen Ortsrand von Ludenhausen an der Zufahrtsstraße nach Gimmenhausen auf dem der Penny-Markt entstehen soll. 

Reichlinger Gemeinderat

Lebensmittelmarkt rückt näher

Einen weiteren Schritt zur Verwirklichung eines Einkaufsmarkts in Ludenhausen machte der Gemeinderat Reichling. Bei der Sitzung im Feuerwehrhaus Ludenhausen segnete das Gremium nach der Prüfung der Stellungnahmen die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans einstimmig ab.

Reichling/Ludenhausen – „Ich freue mich, wenn die Bürger in Ludenhausen wieder einkaufen können und ein Treffpunkt im Ort ist etwas Positives“, erklärte Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler nach dem Votum.

Vor der Abstimmung erläuterte Planer Volker Kirtscher von Arnold Consult aus Kissing die Stellungnahmen durch die Behörden und der Öffentlichkeit. „Da gab es bis auf zwei Dinge keine neuen Erkenntnisse“, erklärte Kirtscher. Eines davon betraf das Thema Altlasten in der Kiesgrube, die sich gegenüber des für den Einkaufsmarkt vorgesehenen Grundstücks am nördlichen Ortsrand, befindet. „Ein Gutachter kam dabei zu der Erkenntnis, dass der Bau unbedenklich ist“, führte Kirtscher aus. Die zweite Problematik ist die Abbiegespur auf der Staatsstraße Weilheim-Landsberg, die vom Straßenbauamt gefordert wird. „Die Gemeinde will an der bisherigen Planung nichts ändern“, meinte Kirtscher. Wobei Investor Hans Schneider von der Firma Konzeptbau, die den Lebensmittelmarkt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche inklusive Bäckerei und kleinen Café baut, bei dem Thema Gesprächsbereitschaft signalisierte. „Als Entgegenkommen sind wir durchaus bereit eine kleine Abbiegespur für maximal zwei Fahrzeuge einzurichten“, bekannte Schneider, der darüber hinaus dem Gemeinderat die Pläne für den Markt vorstellte.

Das Gebäude mit einem Flachdach wird 42 auf 25 Meter groß. Die Fassade erhält eine Holzverkleidung. Auf dem Areal, das über die Zufahrtsstraße nach Gimmenhausen erschlossen wird, entstehen 63 Parkplätze. Die Belieferung des Marktes erfolgt an der Nordseite, was auch die Lärmemissionen in Richtung Wohnbebauung reduziert. „Für uns war es auch wichtig, dass die Anlieferung nur zwischen 6 und 22 Uhr erfolgen darf“, betonte die Bürgermeisterin auch das Anliegen der Gemeinde, die Lärmbelästigung der Anwohner in Grenzen zu halten.

Die Planung des Investors sehen nun vor, dass mit den Bauarbeiten begonnen werden, sobald alle Genehmigungen vorliegen und es die Witterung zulässt. „Bis Weihnachten soll der Penny-Markt in Betrieb gehen“, erklärte Schneider auf Nachfrage.

Roland Halmel

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