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Reichling und Rott wollen einen Trinkwasser-Verbund errichten.

Wasserversorgung sichern

Trinkwasser-Verbund für den Notfall

Die Nachbargemeinden Reichling und Rott wollen einen Trinkwassernotverbund errichten. Der Reichlinger Gemeinderat hat den Plänen schon zugestimmt.

Reichling/Rott – Trinkwasser ist ein hohes Gut. Und wenn es knapp wird oder aus irgendwelchen Gründen einmal die Versorgung nicht möglich ist, kann ein Notverbund wichtige Dienste leisten. Ein solcher Verbund, der im Notfall dann die Nachbargemeinde mit Wasser versorgen kann, soll jetzt zwischen Reichling und Rott entstehen, wie Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates ausführte. Damit könnten sich die beiden Kommunen in Zukunft gegenseitig unterstützen, um die Bürger mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen.

Die beiden Gemeinden können sich somit ein zweites Standbein zur Wasserversorgung schaffen. Da die Gemeinde Rott bislang nur ein Standbein hat, hatte sie sich an die Gemeinde Reichling gewandt, um einen Notverbund zu erwirken.

Reichling hat bei der Wasserversorgung bereits ein zweites Standbein

Reichling hat zwar bereits ein zweites Standbein, jedoch kein vollwertiges: Denn die Reichlinger Quellen können zwar dem kleineren Ortsteil Ludenhausen im Notfall Wasser liefern, doch der Ortsteil Reichling kann vom Brunnen in Gimmenhausen aus nicht mitversorgt werden.

Grundsätzlich gibt es zwischen den Wasserversorgungen der beiden Nachbargemeinden Rott und Reichling schon eine Verbindung. Dies kommt daher, dass der Ortsteil Pessenhausen, der ja eigentlich zu Rott gehört, aber sehr nahe an Ludenhausen liegt, bereits von der Reichlinger Wasserversorgung bedient wird. Daher muss jetzt nur noch die Lücke zwischen Rott und Pessenhausen geschlossen werden.

Dazu wird nun eine Verbundleitung errichtet, die dann von Pessenhausen nach Rott verlaufen und somit die zwei Versorgungsnetze miteinander verbinden soll. Somit kann dann künftig im Bedarfsfall die Reichlinger Wasserversorgung die Gemeinde Rott zum Teil mitversorgen.

Das Wasser, das bei Nichtnutzung in der Verbindungsleitung steht, muss jedoch regelmäßig ausgetauscht werden. Um das Wasser von Rott nach Pessenhausen zu bringen, ist eine Druckerhöhungsanlage nötig. Zudem sind noch einige technische Ergänzungen erforderlich, um die unterschiedlichen Druckverhältnisse auszugleichen.

Rott würde Finanzierung der neuen Verbundleitung übernehmen

Die Finanzierung der neuen Verbundleitung würde die Gemeinde Rott übernehmen, die dann wiederum auch die volle Förderung bekomme, wie es in der Sitzung in Reichling hieß. Mit der Errichtung der geplanten Verbundleitung können sich die Gemeinden künftig im Notfall zwar unterstützen, allerdings wird keine gegenseitige Vollversorgung erreicht.

Die Gemeinden Reichling und Rott sollen vor dem Bau der Leitung eine Zweckvereinbarung abschließen, in dem die Einzelheiten zum Notverbund noch genauer geregelt werden sollen.

Was den Ortsteil Pessenhausen angeht, so soll dieser auch weiterhin von der Gemeinde Reichling mit Trinkwasser versorgt werden – auch nach dem Bau der Verbundleitung.

VON MANUELA SCHMID

Lesen Sie auch: Die Anwohner im Baugebiet „An der Rees“ in Reichling sind besorgt: Sie leben direkt an einer Gasleitung – und fürchten daher ein Unglück, wie es jüngst in Rettenbach geschah. Leider ist die Sorge der Reichlinger nicht ganz unbegründet, wie sich jetzt herausstellte.

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