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Mit dem Sektempfang fing die Feier für Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler (Sonnenbrille, rotes Dirndl) an. Familie, Freunde und Weggefährten gratulierten der jetzt 60-Jährigen zu ihrem Geburtstag und dem kürzlich begangenen zehnjährigen Dienstjubiläum. 

60. Geburtstag von Margit Horner-Spindler

Salutschüsse für Reichlings Rathauschefin

Mit einem Sektempfang hat im Hof des Gasthaus Mitschke die Geburtstagsfeier von Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler begonnen. Ein musikalisches Ständchen des Musikvereins, bei dem sie selbst mitdirigieren durfte, und laute Salutschüsse der Böllerschützen leiteten die anschließende Feier ein.

Reichling– Im Saal des Gasthauses begrüßte die Jubilarin ihre Gäste mit den Worten: „Ein Leben ohne Feste ist wie eine Reise ohne Gasthaus. 60 Jahre sind ein guter Zeitpunkt, um Rast zu machen und zu feiern. Und was wäre ein Gasthaus ohne Gäste, eine Feier ohne Euch, meine Wegbegleiter.“

Gut über 100 Wegbegleiter waren gekommen, Familie, Verwandte, Freunde, Vereinsvorstände, Gemeinderäte, Geistlichkeit und hochrangige Politiker. Landsbergs Landrat Thomas Eichinger gratulierte der Frau in der Bürgermeister-Männerdomäne und bezeichnete sie als einen Menschen, dem das Menschliche wichtig sei. Er erwähnte auch ihre herzliche und kompetente Art sowie den Humor, mit- und auch über sich selbst zu lachen.

„Wer auf einer langen Wanderung rastet, tut es nicht nur, um sich zu erholen, sondern auch, um zu planen. Man überdenkt die zurückgelegten Etappen und schaut in die Vergangenheit“, sagte die gerührte Jubilarin. „Ich sehe es als ein großes Geschenk, auf 60 wundervolle Jahre zurückblicken zu können. Ich habe sehr viel gelacht mit vielen wunderschönen Momenten, geweint – eben gelebt“, meinte sie in ihrer Rede.

Bei der erwähnte sie alle lieb gewonnenen Menschen, die ein Stück ihres Lebensweges mitgegangen seien. Allen voran ihre Familie, gefolgt von der großen „kommunalen Familie“. Dazu gehörten etwa ihre langjährigen Wegbegleiter wie Staatsminister a.D. Thomas Goppel der schon über 30 Jahre ein guter Berater und Freund sei. Oder der Bundestagsabgeordnete Michael Kießling aus Denklingen und der Landtagsabgeordneter Alex Dorow.

Weiter meinte Horner-Spindler: „Am 1. Mai habe ich das zehnjährige Jubiläum als Bürgermeisterin dieser wunderbaren Gemeinde gefeiert. Ein Amt mit großen Herausforderungen, das ich sehr gerne und mit viel Herzblut ausübe.“ Für die riesengroße Unterstützung und regen Austausch dankte sie auch ihren Bürgermeisterkollegen der Verwaltungsgemeinschaft Reichling.

„Zur kommunalen Familie gehört auch mein Gemeinderat. Bei uns wird engagiert für die Zukunft unserer Heimat gearbeitet, und es wurde enorm viel angepackt, es laufen gerade riesengroße Projekte, wir haben noch viel vor, und ich werde weiterhin wie bisher Vollgas geben“, kündigte die Reichlinger Gemeindechefin an.

Zur Heimat gehören auch die Vereine. Viele Vereinsvorstände aus Reichling und Ludenhausen waren der Einladung gefolgt. Reichlings zweiter Bürgermeister Beni Schmid überreichte der Jubilarin einen Beitrag zum Geburtstagswunsch einem E-Bike, und dankte im Namen des Gemeinderates für den großen Einsatz Horner-Spindlers zum Wohle der Gemeinde.

Die Feier wurde von einer kleinen Musikkapelle mit Lars Scharding an der Spitze umrahmt. Zwei Einlagen sorgten zudem für heitere Stimmung: Tanja Spindler-Kratzl schlüpfte in die Rolle der Bürgermeisterin, die von einer Reporterin (Heidi Höbel) interviewt wird. Tanja, die ihre Mutter dabei in Mimik und Gestik vortrefflich imitierte posierte vor der Wurzbergkulisse, dem Lieblingsplatz der Jubilarin, auf der roten Bank. Margit Horner-Spindler konnte dabei, wie vom Landrat bereits erwähnt, herzhaft über sich selber lachen, über ihre kleinen Missgeschicke, Vorlieben, Eigenheiten und Versprecher.

Eine weitere Einlage kam von Freundin Maria Schweiger, die einen kindlichen Aufsatz mit Bilderuntermalung über die „Frau Bürgermeisterin“ verfasst hatte, in dem das ganze Leben – von der Kindheit bis jetzt – dargestellt wurde. Dabei kam auch die Bürgerstiftung Reichling-Ludenhausen vor, und ein „energiegeladenes Fahrrad“, denn für diese beiden Objekte hatte sie einen Geburtstags-Zuschuss-Wunsch geäußert.

ale

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