Kleinkind (1) stürzt in tiefen Schacht - Retter: „Arbeiten fieberhaft an der Befreiung“

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Architekt Manfred Ullmann präsentierte die Entwurfsplanung für das künftige Dorfgemeinschaftshaus, das ein Ort für Veranstaltungen und zugleich ein Vereinsheim werden soll. Rechts Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler. 

Umbau

Happerger: Kulturzentrum und Vereinsheim

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Die Entwurfsplanung steht: Wie der neue Happerger in Ludenhausen nach dem Umbau aussehen soll, zeigte Architekt Manfred Ullmann in der Gemeinderatssitzung in Reichling auf. Die Pläne stießen bei den Räten auf allgemeine Zustimmung.

Reichling/Ludenhausen – Das Gebäude soll künftig in zwei große Bereiche unterteilt werden: Einen Veranstaltungsbereich und einen Vereineteil. Die Veranstaltungen sollen im Erdgeschoss stattfinden, wo sich auch der große Saal befindet. Die Ortsvereine sollen oben einziehen: Die Schützen ins Obergeschoss, der Jugendclub und die anderen Ortsvereine ins Dachgeschoss.

Die beiden Bereiche des Gebäudes sind voneinander abgetrennt: In den beiden Obergeschossen sei ein „autarker“ Bereich für die Vereine vorgesehen, erläuterte Architekt Ullmann – jeweils mit eigenem Eingang: Die Veranstaltungsbesucher sollen über den neuen Eingang im Westen ins Gebäude gelangen, die Vereine hingegen über den alten Eingang auf der Südseite. Für beide Bereiche sind auch eigene Toiletten vorgesehen. Zusätzlich wird im Obergeschoss noch ein Personal-WC integriert. „Die Vereine sollen im Happerger eine Heimat finden“, betonte Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler.

Der gesamte Happerger soll bis ins Dachgeschoss hinauf barrierefrei erreichbar sein: Dazu wird ein wartungsarmer Elektroaufzug eingebaut. Der Architekt empfahl einen innen liegenden Aufzug, da bei einem Außenlift leicht Kondensat und Korrosion entstehe. Zudem wird das Treppenhaus neu gemacht.

Die Barrierefreiheit ist auch eine Voraussetzung für die Zuschüsse, die die Gemeinde über die Dorferneuerung bekommt. Weitere Voraussetzung für die Zuschüsse ist, dass beide Bereiche – der für die Veranstaltungen und der für die Vereine – zusammen angepackt werden. Deswegen will die Gemeinde nun die Maßnahme nicht auf zwei Bauabschnitte aufteilen wie ursprünglich geplant, sondern alles auf einmal sanieren und umbauen.

Wenn alles glatt geht, könnte die große Umbaumaßnahme bereits im Frühjahr starten. Ullmann nannte den April als Wunschtermin. Allerdings müssten erst die Förderbescheide eingehen, betonte Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler.

Was das Dachgeschoss angeht, stellte sich die Frage nach einer Gaube. Allerdings bevorzugte der Gemeinderat Dachfenster, da diese kostengünstiger sind. Fensterläden sind nicht erwünscht: Da würde sich nur Schmutz sammeln, oder es könnten auch Fledermäuse einziehen, war im Gemeinderat zu hören.

Obwohl die Gemeinde mit 65 oder vielleicht sogar 80 Prozent Zuschuss von der Dorferneuerung rechnen kann, ist die Planung „straff“, wie Ullmann es ausdrückte: Denn es bleibe ja immer noch ein „großer Batzen“ Geld übrig, den die Gemeinde zu finanzieren habe, meinte er.

Die Entwurfsplanung wird jetzt weiter ausgearbeitet. Der fertige Plan wird dann nochmals im Gemeinderat präsentiert.

VON MANUELA SCHMID

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