Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals ist tot: Vermutung zur Todesursache

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Ein Opel-Traum in Lack und Chrom

Peiting - Die 1950er Jahre aufleben ließ die Panoramagruppe Allgäu-Schwaben in Peiting: 24 Opel Rekord der Modelle P1 und P2 standen zur Pfingstausfahrt bereit.

Ein Traum in Lack und Chrom ist der Mittelklassewagen, den die Opel-Werke Ende der 1950er Jahre präsentierten. Ein Traum, der auch heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Kreisrunde Scheinwerfer, breiter, ovaler Kühlergrill, Heckflosse und vor allem die geschwungenen Panoramascheiben geben dem Opel Rekord P1 sein charakteristisches Aussehen.

Die 24 Wagen, die in Reih und Glied auf dem Parkplatz neben dem Gasthof Dragoner stehen, befinden sich alle in Liebhaber-Hand. Aus ganz Deutschland sind die Teilnehmer der Pfingstausfahrt angereist - und jeder Einzelne kann abenteuerliche Geschichten über sein Fahrzeug erzählen. Wie Frank Jankowsky aus Diepholz, der mit rund 800 Kilometern die weiteste Anfahrt hatte. Auf der Hinfahrt hat er zwei Tage Landstraße in der optimalen Reisegeschwindigkeit von 90 km/h genossen, zurück soll es auf der Autobahn gehen. Allerdings auch nicht schneller als Tempo 110. „Eigentlich könnte der P1 130 Stundenkilometer fahren, aber da hat man schon das Gefühl, dass er gleich abhebt“, schmunzelt Jankowsky, der seinen viertürigen grauen P1, einen „Exoten“, der nur ein Jahr lang gebaut wurde, vor fünf Jahren aus Belgien importiert hat.

Michael Wörnzhofer aus Peiting hat sich seinen persönlichen P1-Traum bereits 1993 erfüllt. „Die Form hat mir schon immer gefallen. Als Schüler habe ich dann in Freising einen gefunden“, erzählt er. Damals war Wörnzhofer allerdings erst 17 Jahre alt. Da der Wagen noch hergerichtet werden musste, werkelte er eineinhalb Jahre selbst daran herum, bis er ihn mit 18 Jahren dann auch ausfahren durfte. Seitdem steht das gute Stück in seiner Garage - und wird nur selten ausgeführt. Rund 1500 Kilometer pro Jahr fährt er damit.

Wer so einen Oldtimer sein eigen nennt, muss schon ein halber Automechaniker sein. Kleinere Pannen gibt es immer wieder und werden bei den Ausfahrten meist von den fachkundigen Opel Rekord-Besitzern selbst behoben. „Der Sigi Schmid ist beim Reifen-Wechseln“, hieß es denn auch eine halbe Stunde vor der Ausfahrt. Sigi Schmid aus Apfeldorf, der mit seiner Frau Andrea die mittlerweile dritte Pfingstausfahrt organisierte, ist für alle Eventualitäten gerüstet. Benzinpumpe, Anlasser und Kühlerschlauch sind nur einige der Ersatzteile, die er immer dabei hat. Seit 2011 ist er stolzer Besitzer eines P1, nach dem er lange suchen musste. In Hannover, Bratislava und am Bodensee hatte er sich Autos angeschaut, bevor er schließlich dank Internet in Kaiserslautern sein Wunschauto fand. Seitdem ist er im Opel-Rekord-P1-Fieber und hat jetzt auch begonnen, Ausfahrten zu organisieren.

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