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Letzte lange Badenacht im Peitinger Wellenfreibad: Weil allerdings die Resonanz vergleichsweise gering war, war schon relativ frühzeitig Feierabend.

Wellenfreibad Peiting

Geringe Resonanz auf letzte lange Badenacht

Peiting - Nicht zufrieden sein konnten die Organisatoren. Die letzte lange Badenacht im Peitinger Wellenfreibad war nur spärlich besucht, so dass der Begriff lang auch zu einer sehr dehnbaren Formulierung geriet. Für das nächste Jahr hofft man auf mehr Besucher.

Trotz besten Wetters schlecht besucht war die letzte lange Badenacht dieser Saison im Wellenfreibad. Hauptsächlich junges Publikum nutzte die Möglichkeit bis in die späten Abendstunden zu schwimmen.

„Heute wird es wohl nicht so lange gehen“, mutmaßte Bademeister Robert Zwick angesichts der wenigen Besucher. Wahrscheinlich tummelten sich ein Großteil der üblichen Badegäste inzwischen zu Nachsaison-Preisen am Meer.

Normalerweise ist der Badebetrieb an den langen Badenächten bis 22 Uhr, der Kiosk bis 23 Uhr geöffnet. Bei Eintritt der Dunkelheit wird das Schwimmbecken mit einem so genannten „Power-Moon“ beleuchtet. Obwohl dieses Mal das Wetter ideal und das Wellenfreibad tagsüber gut besucht war, packten die meisten spätestens um acht ihre Sachen.

Selbst das Angebot am Kiosk, wo es leckeres Grillfleisch und Salatbuffet gab, lockte nur wenige Gäste. Und die angekündigte Musik war laut Zwick den Gema-Kosten zum Opfer gefallen, die die Organisatoren zu teuer gekommen wären. Zum Schulferienende wird auch das Wellenfreibad geschlossen und es bleibt zu hoffen, dass die langen Badenächte im nächsten Jahr Wetter- und Besucherzahlenmäßig besser laufen.

Ursula Fröhlich

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