Strahlende Gesichter und der neue Ehrenvorsitzende in der Mitte: Heini Forster mit (von links) Friedrich Zeller, der Fraktionsvorsitzenden Ilona Böse, Barbara Karg und dem SPD-Ortsvorsitzenden Stefan Konrad. Foto: fkn

"Rote Dampfmaschine" Heini Forster jetzt SPD-Ehrenvorsitzender

Schongau - Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Stefan Konrad bezeichnet ihn als sein politisches Vorbild, für viele Sozialdemokraten in Schongau war er ein Ziehvater: Heini Forster, langjähriger Stadtrat und beliebter Sozialdemokrat, ist jetzt zum SPD-Ehrenvorsitzenden ernannt worden.

Er ist bekannt wie ein „bunter Hund“, hat regelmäßig Spitzenergebnisse bei den Stadtratswahlen eingefahren. 42 Jahre, von 1972 bis 2014, hat er dem Stadtrat angehört und war im Jahr 1996 sogar Stimmenkönig: Die Rede ist von Heini Forster. Es war an Ex-Landrat und Ex-Schongauer Bürgermeister Friedrich Zeller, im Auftrag der Schongauer Sozialdemokraten bei einer Feier im Häringhaus die Laudatio auf Forster zu halten und ihn als „rote Dampfmaschine der gemeinsamen politischen Sache“ zu loben.

Stefan Konrad, Chef der Schongauer SPD, bezeichnete Heinrich Forster als sein politisches Vorbild und verwies darauf, dass jeder den früheren Lokführer und Stadtrat in Schongau kenne und schätze. Als ein Vertreter der bayerischen Lebensart stehe Heinrich Forster für die Nähe zum einfachen Bürger und dafür, „dass er sich als Bindeglied aller gesellschaftlichen Gruppen in Schongau gesehen hat“.

Ob beim Eisenbahner-Sportverein, bei den Trachtlern oder bei der Stadtkapelle: Heinrich Forster ist allen Vereinen in Schongau eng verbunden. Auf Kreisebene war er ebenso aktiv, saß von 1978 bis 2014 im Kreistag.

Vor allem hat sich Forster um die Städte-Verschwisterung verdient gemacht und wurde deshalb von der Partnerstadt Gogolin mit der „Karolinka“ ausgezeichnet, die kleine Statue eines tanzenden Mädchens aus Oberschlesien. Aus den Händen des damaligen Bürgermeisters Karl-Heinz Gerbl erhielt Forster bei seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat den Goldenen Ehrenring der Stadt.

„Der Ehrenvorsitzende hat die wichtige Aufgabe, uns zu beraten und im Streitfall schlichten zu helfen. Wir brauchen Dich also noch möglichst lange“, sagte Konrad über die hohe Auszeichnung für seinen politischen Ziehvater.

Neben der Urkunde bekam der neue SPD-Ehrenvorsitzende Heinrich Forster noch eine rote Spiel-Lokomotive aus Holz überreicht. Die Lok in der Hand, ließ er es sich nicht nehmen, an die Parteifreunde zu appellieren, stetig für die besten Lösungen in Stadt und im Landkreis zu ringen und die Menschen wieder mehr zu interessieren für die Arbeit der örtlichen Parteien.

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