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Die Stallungen des Dempfle-Hofs stehen bereits leer und warten auf den Abriss, der bis Mitte Juli erledigt sein soll.

In Rott

Neues Baugebiet mit 30 Parzellen

Rott - Die Abbrucharbeiten an der alten Dempfle-Hofstelle, aus der später ein Teil des neuen Baugebietes „Rott Nord-Ost“ werden soll, sind im vollen Gange. Das Fahrsilo gehört bereits der Vergangenheit an, und demnächst stehen die ehemaligen Stallungen zum Abbruch an.

Bis September soll dann der Umzug in den neuen Aussiedlerhof im Norden von Rott am Kentberg, der gegenwärtig gebaut wird, vollzogen sein. Indessen treibt der Gemeinderat die Planungen für das über 24 000 Quadratmeter umfassende Baugebiet weiter voran. Bei der letzten Sitzung wurden zusammen mit Wolfgang Hentschke, dem Geschäftsführer der VG-Reichling, weitere Details besprochen, ein Beschluss des Bebauungsplans erfolgte jedoch nicht.

Die 30 Grundstücksparzellen sollen mindestens 600 Quadratmeter groß werden. Auf diesen dürfte dann ein Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche gebaut werden. Für Doppelhäuser müsste die Grundstücksfläche mindestens 700 Quadratmeter betragen. Darüber hinaus wurde über die Pflanzliste gesprochen, die Gemeinderat Stephan Rupp nach Rücksprache aber noch einmal überarbeiten wird. Er brachte zudem einen alternativen Parzellenplan mit einer etwas anderen Straßenführung ins Gespräch, mit der sich die Ratskollegen bis zur nächsten Sitzung befassen werden.

Auch die Entscheidung über die Haustypen, sprich ob zwei Vollgeschosse erlaubt sein sollen oder nicht, wurde vertagt. Sobald die Tiefbauplanung vorliegt, wird darüber befunden. Gemeinderat Thomas Stüber brachte zudem eine Tempo 30 Zone ins Gespräch, die er für alle Wohngebiete in Rott als sinnvoll erachtet.

Längerer Diskussion gab es über eine mögliche Verbindung der Erschließungsstraße mit der Alpenstraße, die Anlieger Hermann Dempfle in seiner Stellungnahme zum Bebauungsplan forderte. Der Gemeinderat blieb aber bei der Ansicht, hier nur einen Fuß- und Radweg vorzusehen, der aber so breit ausgelegt wird, dass er später eventuell in einer Straße umgewandelt werden könnte.

Zur Sprache kam auch ein gemeinsames umweltfreundliches Heizsystem für das komplette Baugebiet, das Volker Fritz initiierte. Der Gemeinderat, der der Idee aufgeschlossen gegenüber steht, will sich diesbezüglich ein konkretes Projekt mit Erdwärme näher ansehen. Dazu soll es eine Informationsveranstaltung geben und eventuell ein Gutachten eingeholt werden.

Aufgrund der Änderungswünsche vertagte der Gemeinderat die Beschlussfassung über den Bebauungsplans, bei dem Bürgermeister Krötz aufgrund persönlicher Betroffenheit außen vor blieb. Der Beschluss soll nun in der nächsten Sitzung am 27.Juni nachgeholt werden.

Roland Halmel

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