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Abenteuer-Feriencamp am Seehäusl in Rott: Im Bild die Gruppe der jüngeren Kinder der ersten Woche mit Philipp Huslig (rechts), Rotts Bürgermeister Quirin Krötz (hinten, 3.v.r), Gemeinderat Florian Rauch (hinten links) sowie Theresa Scheidler (vorne links) von der Firma Wasserle, einer der Sponsoren, im Camp direkt am Engelsrieder See.

Ferienprogramm Rott

Traumwetter beim Rotter Abenteuercamp

Wettergott Petrus hat es in diesem Jahr erneut gut gemeint mit den jungen Teilnehmern der Abenteuerferientage am Seehäusl in Rott. Wie schon im vergangenen Jahr, hat traumhaftes Sommerwetter die Kinder zwischen acht und 16 Jahren sowie ihre Betreuer bei der zweiwöchigen Ferienfreizeit verwöhnt.

Rott – „Das Wetter war optimal, wir hatten nur in der ersten Woche zweimal in der Nacht ein Gewitter“, schildert Philipp Huslig, der zusammen mit Florian Hirschauer die Ferientage, die zum siebten Mal stattfanden, organisiert hat. „Die Unterstützung durch die Vereine, die Gemeinde und von einigen Sponsoren ist toll“, ergänzt Huslig. Dadurch brauchten die zusammen 60 Kinder für die mehrtägigen Abenteuertage auch nicht zu bezahlen.

Die Freizeit war die erste Woche für die Jüngeren zweigeteilt, während die älteren als ein großes Team in der zweiten Woche gefordert waren.

„Wir sind allen Unterstützern sehr dankbar, denn die Kinder haben hier wirklich viel Spaß“, erklärt auch Rotts Bürgermeister Quirin Krötz beim Campbesuch auf dem gemeindeeigenen Grund direkt am See. Dafür sorgte das abwechslungsreiche Programm, das die Betreuer, viele von ihnen waren in den Jahren davor selbst Teilnehmer der Aktionstage, für sie zusammengestellt hatten. Gelände- und Laufspiele, gemeinsames Basteln, Kochen am Feuer oder im Vereinestadel, Schwammerlkunde, GPS-Touren und Nachtwanderungen standen unter anderem auf der Tagesordnung. „Wir hatten diesmal kleinere Gruppen, im Vordergrund standen daher meist Kooperationsaufgaben“, berichtet Huslig.

Eine Teamaufgabe war zum Beispiel auch, das neu hinzugekommene Fischerstechen auf den eigens angeschafften Schlauchbooten, bei dem praktisch keiner trocken blieb. Als Gruppe galt es auch, die Fahne der Abenteuerferientage zu bewachen, was allerdings nicht ganz klappte. Am vorletzten Tag wurde sie entführt und erst nach Bezahlung eines „Lösegelds“ wieder zurückgegeben.

Dieses kleine Malheur tat der guten Stimmung bei allen Teilnehmern aber keinen Abbruch. „Hier gibt es eigentlich nichts, was mir nicht gefällt“, meinte eines der Mädchen, das wie die meisten den nächsten Abenteuertagen am Seehäusl im kommenden Jahr entgegenfiebert.
Roland Halmel

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