Im Eingangsbereich der Rotter Schule soll ein Anbau für die Mensa entstehen.
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Im Eingangsbereich der Rotter Schule soll ein Anbau für die Mensa entstehen.

Gemeinde Rott hat Haushaltsplan aufgestellt – Projekte laufen

Investieren trotz sinkender Einnahmen

Die Einnahmen werden im laufenden Jahr deutlich zurückgehen: Das machte Rotts Bürgermeister Fritz Schneider bei der Vorstellung der Haushalts-Eckdaten im Gemeinderat deutlich. „Ich habe die Gewerbesteuereinnahmen nach unten korrigiert und bei den Einnahmen aus der Einkommensteuer nur 80 Prozent des Vorjahreswerts angenommen“, erklärte Schneider, der zudem auf einen Rückgang der Schlüsselzuweisungen um rund 50 000 Euro auf dann 440 000 Euro verwies.

Rott - Trotzdem wird in Rott weiterhin kräftig investiert, nicht zuletzt, weil in der Vergangenheit gut gewirtschaftet wurde und so einiges Geld auf der hohen Kante, sprich in den Rücklagen, liegt. „Bei den Vorhaben habe ich einiges übernommen, aber auch einiges eingefügt“, erklärte Schneider bei der Vorstellung der wichtigsten Projekte, die in diesem Jahr in Angriff genommen oder abgeschlossen werden sollen.

Zu Letzterem gehört das Ärztehaus, das aktuell im Bau ist. Mit der Fertigstellung wird im Sommer gerechnet. In den Haushalt hat die Gemeinde für dieses mit Abstand teuerste Vorhaben nochmal 2,7 Millionen Euro eingeplant. Im Etatentwurf sind zudem 500 000 Euro für zwei neue Photovoltaikanlagen aufgeführt. Der größere Teil soll dabei in die Erweiterung der bereits bestehenden Freiflächenanlage an der Verbindungsstraße nach Reichling fließen. „Aber auch die angedachte PV-Anlage an der Kläranlage ist dabei berücksichtigt“, führte Schneider aus.

Insgesamt 365 000 Euro hat die Gemeinde Rott für Baumaßnahmen an der Schule vorgesehen. Dort sollen eine neue Laufbahn und ein Anbau für die Mensa entstehen sowie Spielgeräte im Schulhof aufgestellt werden. Wobei sich die Investitionssumme noch um Fördermittel, deren genaue Höhe noch nicht feststeht, reduziert.

Eine Viertelmillion Euro will sich die Gemeinde in diesem Jahr die Aussegnungshalle am Friedhof kosten lassen. Zudem sind 50 000 Euro für den Friedhof vorgesehen. Auch für neue Wasserleitungen, die durch die Kooperation mit der Gemeinde Reichling benötigt werden, muss Rott ordentlich in die Tasche greifen. 350 000 Euro stehen dafür im Haushaltsentwurf.

Bei der Fahrzeug- und Geräteausstattung des Bauhofs, der im vergangenen Jahr mit einem Mehrzweckfahrzeug ausgestattet wurde, muss die Gemeinde nicht so viel machen. Mit 25 000 Euro für einen neuen Kipper halten sich die Ausgaben im Etat im überschaubaren Rahmen.

Roland Halmel

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