Alle packten mit an beim „Tag der Umwelt“ in Rott: Rechts Bürgermeister Fritz Schneider, links Landjugend-Chef Korbinian Paul und Andy Wohlleib.
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Alle packten mit an beim „Tag der Umwelt“ in Rott: Rechts Bürgermeister Fritz Schneider, links Landjugend-Chef Korbinian Paul und Andy Wohlleib.

Unter Corona-gerechten Auflagen konnte „Tag der Umwelt“ in Rott stattfinden

Jede Menge Müll, ein Fahrrad und ein Bob

  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Im vergangenen Jahr hat Corona dem traditionellen „Tag der Umwelt“ in Rott noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach der unfreiwilligen Pause ließ sich die Landjugend Rott diesmal aber nicht von der Pandemie bei ihrem Aktionstag für eine saubere Landschaft ausbremsen.

Rott - Unter Corona-konformen Bedingungen, in ganz kleinen Gruppen, zumeist im Familienverband, befreiten rund 35 Helfer die Lechraingemeinde und das Umfeld von achtlos entsorgten Müll. „Wir hatten genügend Leute, um alle Sammelgebiete zu besetzen“, berichtet Rotts Landjugend-Chef Korbinian Paul. Neben kleinem Unrat wie Zigarettenschachteln, Flaschen, Lebensmittelverpackungen und Ähnlichem kamen auch ein alter Bob, ein Fahrrad und ein Waschbecken zum Vorschein.

Sämtlicher Müll wurde am Wertstoffhof auf einen Anhänger vom Bauhof gesammelt, um im Anschluss fachgerecht entsorgt zu werden. „Das ist eine schöne Aktion, die im Vorjahr leider ausgefallen ist“, zog auch Rotts Bürgermeister Fritz Schneider danach ein zufriedenes Fazit. „Im Frühjahr sieht man halt die Hinterlassenschaften von den schwarzen Schafen“, ärgerte sich Schneider aber gleichzeitig auch über die Umweltsünder.

Für die fleißigen Helfer gab es hinterher einen kleinen Dank der Gemeinde, der etwas anders ausfiel als in der Vergangenheit: Statt einer gemeinsamen Brotzeit vor dem Vereinsheim der Rotter Reservisten mussten sich die Müllsammler diesmal mit belegten Semmeln, die am Wertstoffhof-Ausgang bereit standen, begnügen. „Das Gesellschaftliche bei dieser Aktion kommt wegen Corona leider zu kurz“, so Schneider.

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