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Heimat der Schützen: Das ehemalige Schulhaus wird nun umgebaut, damit sie mehr Platz haben.

Schützenverein Hubertus Rott 

Grünes Licht für Erweiterungs-Umbau

Die Schützen in Rott kämpfen im alten Schulhaus schon seit langem mit Raumnot, die Schießstände sind nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Die Gemeinde hat nun grünes Licht für eine Erweiterung gegeben und beteiligt sich an den Kosten.

Rott – Kräftig geplant wird derzeit beim Schützenverein Hubertus Rott. Schließlich soll noch in diesem Jahr das Schützenheim, das sich seit 30 Jahren in zweiten Stock des ehemaligen Schulhauses an der Dießener Straße befindet, umgebaut und erweitert werden. Die Überlegungen gab es schon seit Längerem, da in den bisherigen Räumlichkeiten für den rund 200 Mitglieder starken Verein akute Raumnot besteht. „Unsere sechs Schießstände entsprechen auch nicht mehr den vorgegebenen Normen“, erklärt Schützenmeisterin Centa Glöckler.

Die Erweiterungspläne sehen nun vor, in dem leer stehenden ehemaligen Klassenzimmer im ersten Obergeschoss zusätzliche Schießstände einzurichten, die auf dem neuesten Stand sind. Darüber hinaus soll der vorhandene Anbau im hinteren nördlichen Teil abgerissen und dann größer und auch stimmiger ans Gebäude angepasst neu errichtet werden. Dadurch kann dann der Gastraum im zweiten Stock erweitert und neue Toiletten gebaut werden.

Die Pläne des Schützenvereins segnete der Gemeinderat ohne größere Diskussion einhellig ab. Die Kommune beteiligt sich auch mit einer nicht unerheblichen Summe an dem Projekt: 100 000 Euro stellte Rott in den Haushalt ein. Ersten Schätzungen zufolge soll der An- und Umbau gut 300 000 Euro kosten. Der Schützenverein erwartet sich dafür weitere Fördergelder. Gleichzeitig muss er aber auch eigene Mittel und einen nicht unerheblichen Teil an Eigenleistung einbringen.

Noch in diesem Jahr soll mit der Baumaßnahme begonnen werden. Offen ist derzeit noch, was mit dem alten Klassenzimmer im Erdgeschoss des alten Schulhauses passieren soll. Das Gebäude, in dem auf der Westseite auch eine Apotheke untergebracht ist, gehört der Gemeinde. Es gibt Überlegungen in dem Klassenzimmer eventuell auch einen Sitzungssaal einzurichten. „Darüber müssen wir aber noch nachdenken“, erklärte Bürgermeister Quirin Krötz.

Robert Halmel

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