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Seit dem Wochenende steht das Auto demoliert in der Wiese nahe der Ammermühle. 

An der Ammermühle bei Rottenbuch

Warum ein Auto demoliert in der Wiese steht

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Mehrere Wochen stand ein Auto am Parkplatz nahe der Ammermühle im Weg. Jetzt hat ein Unbekannter offenbar zur Selbstjustiz gegriffen.

Rottenbuch – Seit mehr als vier Wochen hält ein herrenloses Auto den Naturschutzwächter Werner Schubert in Atem. Als es den weißen Renault erstmals entdeckt hat, stand er in der Einfahrt zum Wanderparkplatz an der Ammer, bei der Ammermühle. In den folgenden Tagen schaute Schubert immer wieder dort vorbei – und das Auto stand immer noch dort. Mehrmals habe er die Polizei informiert, sagte Schubert, denn zum Start der Kajak-Saison an der Ammer am 1. Mai, wenn der Parkplatz wieder rege genutzt ist, sollte das störende Gefährt verschwunden sein.

War es aber nicht. Erst vergangenes Wochenden ging das Auto nicht mehr im Weg um, allerdings anders als gedacht: Unbekannte hatten den Wagen über einen nahen Abhang geschoben, seitdem liegt er demoliert in der Wiese.

Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg betont, dass man sich sehr wohl um den Fall gekümmert hat: „Wir haben den Halter in Nordrhein-Westfalen ausfindig gemacht. Er hatte damals eine Panne“ – was erklärt, warum das Auto so ungünstig geparkt war. Der Halter habe zugesagt, sich um den Abtransport zu kümmern, sagt Kieweg. Doch der Besitzer ließ sich zu viel Zeit, bis unbekannte Rowdys nun Tatsachen geschaffen haben. Laut Kieweg will sich die Gemeinde Rottenbuch jetzt um die Bergung kümmern. 

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