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Scheckübergabe im Rottenbucher Rathaus: (hinten v.l.) Heiner Heiland (Vertretung Gemeinderat), Josef Fegg (Pfarrer), Stefan Loth (Vorstand Feuerwehr), Dominikus Schauer (Beisitzer Musikkapelle), Uwe Berndt (Stiftungsrat Bürgerstiftung), Andreas Keller (Altbürgermeister und zweiter Vorsitzender Stiftungsrat), Markus Bader (Bürgermeister) sowie (vorn v.l.) Werner Herbst (Kommandant Feuerwehr), Gisela Klotz (Hospizverein Polling), Martina Wörmann (Erzieherin Kindergarten), Schwester Renate Schobesberger (Leiterin Don-Bosco-Schwestern Rottenbuch) und Kristina Kuzminskaite (Kirchenmusikerin). 

Bürgerstiftung und Dorfadvent in Rottenbuch

6000 Euro für gute Arbeit der Vereine gespendet

In Rottenbuch ist das Füllhorn kräftig ausgeschüttet worden: Zahlreiche Vereine und Institutionen wurden rückwirkend für das Jahr 2017 mit Spenden bedacht.

Rottenbuch – Insgesamt flossen 4500 Euro aus dem Erlös des Dorfadvents und 1500 Euro aus der Bürgerstiftung. Bei einer kleinen Feier wurden nun die überdimensionalen Schecks übergeben.

Der Dorfadvent findet alle zwei Jahre statt, veranstaltet von den Rottenbucher Ortsvereinen. Entstanden war er 1999 aus dem einstigen Bürgerfest. „Das hat ganz hervorragend gepasst“, blickte Bürgermeister Markus Bader bei der Spendenübergabe im Rathausfoyer zufrieden auf die letztjährige Auflage zurück. Er würdigte die Tatsache, dass dafür alle im Dorf an einem Strang ziehen: „Es ist eine eingespielte Sache mit den Vereinen.“

Diese setzen sich nach der Veranstaltung auch immer zusammen und beraten über die Verteilung der Spenden. Diesmal fiel die Wahl auf drei Einrichtungen: 2000 Euro bekommt der örtliche Kindergarten der Don-Bosco-Schwestern. Laut Bader werden dort immer wieder neue Spielgeräte benötigt. Ebenfalls 2000 Euro gehen an den Hospizverein Pfaffenwinkel. „Das ist eine gute Sache“, hob Bader dessen Arbeit hervor.

Neben dem stationären Hospiz in Polling wird eine stationäre Betreuung in der Region angeboten. In Rottenbuch gibt es derzeit zwei Hospizbegleiterinnen, verdeutlichte Gisela Klotz, Koordinatorin für den ambulanten Hospizdienst, das Engagement vor Ort.

Und der Rottenbucher Kinderchor freut sich über 500 Euro. Das Nachwuchs-Ensemble existiert laut Kirchenmusikerin Kristina Kuzminskaite seit mittlerweile acht Jahren.

Die Rottenbucher Bürgerstiftung schüttet für das Jahr 2017 insgesamt 1500 Euro aus. In den vergangenen Jahren waren es noch knapp über 4000 Euro gewesen, der Großteil war für den neuen Soccerplatz gedacht.

Diesmal ist die Kirchenverwaltung Mariä Himmelfahrt in Schönberg mit 800 Euro bedacht worden. Das Geld fließt in die Finanzierung einer neuen Holzschnitzarbeit. „Wir haben Bedarf an einer Figur des Auferstandenen“, sagte Pfarrer Josef Fegg, seit September 2016 Seelsorger im Pfarrverband Rottenbuch.

Die Schönberger Kirche biete sich an, „dass man künstlerisch etwas macht“, erklärte Fegg. Die Christus-Figur soll heuer zu Ostern gefeiert werden und vor allem eines sein: „Ein Ausdruck unseres Glaubens.“

Weitere 400 Euro gehen an die Rottenbucher Musikkapelle. Diese kann die Spende laut Rathauschef Bader für eine neue Lüftung im Musikraum gebrauchen. Und 300 Euro erhält die Rottenbucher Feuerwehr für ihre Jugendarbeit.

Die Bürgerstiftung wurde 2011 im Klosterdorf aus der Taufe gehoben. Angefangen hatte es mit jeweils 5000 Euro an Einlagen von der Gemeinde und der damaligen Kreissparkasse Schongau. 2017 wurde beim Stiftungsvermögen die 30 000-Euro-Marke geknackt, berichtet Bader voller Stolz.
Andreas Baar 

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