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Die Entstehung des 1:0 für Wildsteig/Rottenbuch: Julian Loserth li.) und Maximilian Berchtold erobern in dieser Szene gemeinsam den Ball. Loserth setzt sich rechts durch und zieht in den Strafraum. Am langen Pfosten kann danach Berchtold die Kugel über die Linie drücken.

Fussball: Relegation zur Kreisklasse

Wildsteig/Rottenbuch spielt 70 Minuten lang schlecht und erreicht nur ein Unentschieden

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Spiel eins für den FC Wildsteig/Rottenbuch in der Relegation zum Verbleib in der Kreisklasse: In dem hat das Team von Trainer Thomas Neumeier gegen den A-Klassisten TSV Finning am Donnerstagabend nur unentschieden gespielt.

Rottenbuch – Beste äußere Bedingungen am frühen Donnerstagabend auf dem Sportplatz in Rottenbuch, alles bereitet für einen schönen und spannenden Relegationsabend also. Und vom Anpfiff an bemühen sich beide Mannschaften, den erfreulich vielen Zuschauern ein gutes Spiel zu bieten.

Mit der ersten Aktion wird Rottenbuchs Julian Loserth auf der rechten Außenbahn steil geschickt, seine Flanke nach innen aber zur Ecke geblockt. Nach der bleibt auch ein Schuss von FC-Kapitän Fabian Lindauer in der Finningern Abwehr stecken.

Beide Mannschaften spielen engagiert und nehmen den Kampf an, es gibt aber auch viele Fehlpässe und leichte Ballverluste. Glück hat der FC, dass bei einem langen Ball TSV-Stürmer Merlin Tichy im Abseits steht, der sonst frei vor FC-Keeper Benedikt Loris gestanden hätte (10.).

Das 1:0 für die Hausherren hat in der elften Minute Klaus Uhlschmied auf dem Fuß: Nach tollem Pass von Adrian Niggl schiebt er den Ball haarscharf am Finninger Kasten vorbei. Eine Minute später dürfen die Gastgeber dann aber jubeln: Loserth wird erneut rechts steil geschickt und zieht in den Strafraum. Sein Schuss wird zwar ebenso abgewehrt wie der Nachschuss von Benjamin Schauer. Dafür steht aber am langen Pfosten Maximilian Berchtold und drückt die Kugel ins Tor – 1:0 für den FC Wildsteig/Rottenbuch.

Aber anstatt dass das Tor den Hausherren Sicherheit gibt, häufen sich beim FC leichte und unnötige Ballverluste sowie Abspielfehler. Und die scheinen die Gäste aus Finning aufzubauen, die bis dato noch nicht wirklich zu einer richtigen Chance gekommen.

Wie lange ist noch zu spielen? FC-Trainer Thomas Neumeier.

Manch einem unter den Zuschauern schwant da schon Böses, hat der FC doch in der zurückliegenden Kreisklassen-Saison schön öfters sicher geglaubte Spiele noch aus der Hand gegeben. Und so scheint es auch an diesem Abend zu sein: Die nicht wirklich gut spielenden Finninger schnuppern Morgenluft, die Gastgeber agieren zunehmend nervös.

Nach einem unnötigen Foul an der rechten Außenlinie bekommen die Gäste in der 42. Minute einen berechtigten Freistoß zugesprochen. Der kommt flach in den FC-Strafraum, ein Finninger verpasst, dafür sitzt der Schuss von Dennis Greis – Ausgleich für Finning. Jetzt wackeln die Hausherren richtig, können sich aber in die Pause retten.

Und aus der gerade heraus, kassiert der FC ein zweites Tor durch Christoph Eichenseer (50.). Die Partie wird hektischer, Christian Engelniederhammer kassiert auf Seiten der Hausherren die gelb-rote Karte (62.). Aber: Andreas Stadler erzielt drei Minuten später das 2:2.

In der 84. Minute ist die Spielerzahl wieder ausgeglichen, bei Finning muss Maximilian Degle mit Gelb-Rot vom Platz. Tore wollen aber keine mehr fallen.

Nach dem Abpfiff nach 94 Minuten hält sich auf Seiten der Gastgeber die Enttäuschung in Grenzen: „Wir haben heute bis auf die ersten 20 Minuten schlecht gespielt, aber das Unentschieden geht am Ende in Ordnung“, sagt FC-Trainer Thomas Neumeier nach dem Schlusspfiff. „Klär hätte ich, hätten wir gerne gewonnen. Warum wir nach der Führung das Spielen eingestellt haben, weiß ich nicht. Aber wir sind mit dem Ergebnis noch im Spiel, haben am Sonntag noch alles in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen.“

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